Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland lobt Medienpreis „Dialog für Deutschland“ aus
Deutschsprachige Medien im Ausland sind eine unverzichtbare Brücke zwischen deutschen Gemeinschaften, Geschäftsleuten und Touristen zu ihrer Heimat. Sie sind darüber hinaus auch für Bürger anderer Länder wertvolle Mittler der deutschen Sprache und Kultur. Es ist deshalb wichtig, den Stellenwert deutschsprachiger Auslandsmedien zu fördern und zu stärken.
Die Stiftung Verbundenheit vergibt vor diesem Hintergrund in Kooperation mit der Internationalen Medienhilfe (IMH) am 23. Mai 2012 in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin erstmals den Medienpreis „Dialog für Deutschland“. Der Preis würdigt herausragende deutschsprachige Auslandsmedien in Form von Tages-, Wochen- oder Monatszeitungen, die einen wertvollen Beitrag zur Pflege deutscher Kultur und Sprache leisten. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, die Reisekosten zur Preisvergabe in Berlin werden erstattet.
Bewerben für den Medienpreis können sich deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften, deren Hauptsitz und Verbreitungsgebiet außerhalb Deutschlands, Österreichs, Liechtensteins, Luxemburgs und der Schweiz liegen.
Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die aus unabhängigen Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft besteht.
Einen Kriterienkatalog für die Vergabe des Medienpreises und das Anmelde- und Bewerbungsformular können Sie hier herunterladen. Vollständige Bewerbungen sind spätestens bis zum 28. Februar 2012 ausschließlich per Post bei der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, Kölnstraße 76 in 53757 St. Augustin, einzureichen.
Die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland möchte ein Netzwerk aus deutschen Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen im Aus- und Inland aufbauen.
Dadurch möchten wir folgende Ziele realisieren:
Förderung und Erhaltung der deutschen Sprache, der Kultur und des Brauchtums der im Ausland lebenden Deutschen und deutschen Gemeinschaften
Förderung des Jugend-, Schüler-, und Studentenaustausches
Gewährung von Stipendien
Förderung von Kulturprojekten deutschsprachiger Medien im Ausland
Unterstützung deutscher Schulen und Kindergärten im Ausland
Durchführung von Kongressen,Vortragsveranstaltungen und Seminaren
Humanitäre Hilfe bedürftiger Deutscher im Ausland
Die Zahl der Deutschen in Ost-, Mittel und
Südeuropa, in den Nachfolgestaaten
der ehemaligen Sowjetunion, im westlichen
Europa, auf dem nordamerikanischen Kontinent, in Mittel- und Südamerika,
sowie in Australien, die sich zu ihrer
deutschen Herkunft, Sprache und Kultur
bekennen sowie noch emotionale Bindungen
zu ihrer alten Heimat oder der
Heimat ihrer Vorfahren besitzen, wird
auf 13 Millionen geschätzt.
Bild oben: Geschätzte Anzahl der Deutschen in den jeweiligen Staaten.
Die Pflege der deutschen Sprache und Kultur im Ausland ist uns ein wichtiges Anliegen. Dies funktioniert nur durch eine gezielte Unterstützung der weltweit vorhandenen deutschen Gemeinschaften.
Die deutschen Gemeinschaften im Ausland sind
wichtige Botschafter der deutschen Sprache und Kultur
Sie bekennen sich zu ihrer deutschen Herkunft
Sie sind eine wichtige Brücke zwischen Deutschland
und ihren Heimatstaaten nicht nur im kulturellen,
sondern auch im wirtschaftlichen Bereich
Da sie oft auf sich allein gestellt sind, brauchen sie
unsere Mithilfe und Unterstützung
Der Stiftungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:
Unterstützung deutscher Schulen und Kindergärten
Kindergärten im Ausland
Förderung auslandsdeutscher Einrichtungen für Bildung,
Kultur, Wissenschaft und Forschung
Gewährung von Stipendien für Schüler, Studierende
und junge Berufstätige
Durchführung von Kongressen und weiterer
Veranstaltungen, die dem Stiftungszweck dienen
Förderung
von Kulturprojekten deutschsprachiger Medien im Ausland
Förderung des Jugend-, Schüler- und Studentenaustausches
Soziale und humanitäre Unterstützung bedürftiger
Deutscher im Ausland
Die Stiftung wurde vom saarländischen Unternehmer Dr. jur. Kurt Linster im Jahre 2004 errichtet.
Dr. jur. Linster hatte bei seinen zahlreichen Geschäftsreisen im Ausland viele Begegungen mit deutschen Landsleuten und lernte so die Anstrengungen bei der Wahrung ihrer deutschen Sprache und Kultur kennen.
Die Stiftung soll daher Maßnahmen fördern, die dem Erhalt der deutschen Sprache und Kultur sowie der Völkerverständigung
dienen
.
Pressemitteilung 22.09.2011
Festveranstaltung anlässlich des 130-jährigen Jubiläums des Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA)
Parlamentarischer Staatssekretär Koschyk stellt in Siebenbürgen 1.deutsch-rumänische Gemeinschaftsbriefmarke mit Kirchenmotiv vor.
Bild oben: Der hessische Landtagspräsident Norbert Kart-mann,der Landesbischof der evangelischen Kirche Rumäniens, Reinhart Guib, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk MdB,der deutsche Generalkonsul in Hermannstadt, Thomas Gerlach und der Hauptanwalt der evangelischen Kirche Rumäniens, Friedrich Gunesch, mit dem Motiv der deutsch-rumänischen Gemeinschaftsbriefmarke
"Warum ich Lehrerin werden möchte". Ein Bericht von Tatjana Metzger, die durch ein Stipendium ihr Wunschstudium zur Deutschlehrerin realisieren konnte.
"Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland überreicht Benefizpuzzle des Bayreuther Künstlers Matthias Ose an Bundestagspräsident Lammert"
Bild oben: Um das ehrenamtliche Engagement der Stiftung Verbundenheit noch effizienter zu gestalten, hat der bekannte Bayreuther Karikaturist, Matthias Ose, ein Puzzle mit dem Reichstags-gebäude als Motiv erstellt, welches zu Gunsten der Stiftung vertrieben werden soll.
Anlässlich des 200. Jahrestages deutscher Einwanderer nach Argentinien im Jahr 2010 plant die Sitftung ein Stipendienprogramm für Studenten deutscher Herkunft aus Argentinien in Zusammenarbeit mit dem "Deutschen Club" in Buenos Aires. Mit der Unterstützung deutscher Unternehmer in Argentinien sollen die Studenten ein Semester in Deutschland studieren und in deutschen Unternehmen ein Praktikum absolvieren.
Die Stiftung fördert den
Ausbau des deutschsprachigen
Unterrichts in
Russland und weiteren
Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Der
Internationale Verband
der Deutschen Kultur in
Russland (IVDK) erarbeitet
gemeinsam mit dem
Lehrstuhl für interkulturelle
Germanistik der Universität
Bayreuth ein Konzept, um die
Vermittlung der deutschen
Sprache in Einrichtungen des
IVDK auszuweiten.
Die Stiftung unterstützt die
Privaten Deutschschulen
(Heritage-Schools) in den
USA. Diese werden von der
„German Language School
Conference“ getragen.
Die Stiftung wird auf der
Grundlage einer wissenschaftlichen
Evaluierung
durch den Lehrstuhl für interkulturelle
Germanistik
der Universität Bayreuth
in einem Fachgespräch mit
hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Kulturpolitik
in Berlin die Bedeutung der Privaten Deutschschulen
bei der Vermittlung der deutschen Sprache in den USA für
die deutsche auswärtige Kulturpolitik aufzeigen.
Wie können Sie Projekte für die im Ausland lebenden Deutschen unterstützen?
durch Spenden und Sponsoring
durch ihre aktive Mitwirkung bei Projekten
durch die Unterstützung von Stipendiaten
durch die Bereitstellung von Praktikumsplätzen
durch Aufnahme von Austauschschülern,
Stipendiaten und Praktikanten in Familien
Stiftungsrat
Hartmut Koschyk MdB, Vorsitzender
Monika Heitkamp
Thomas Kropp
Jörn Linster
Florian Weisker
Stiftungsvorstand
Dr. Kay Lindemann, Vorsitzender
Knut Abraham
Gerhard Müller
Georg Stecker
Daniel Walther
So erreichen Sie uns:
Anschrift:
Kölnstraße 76 - 53757 Sankt Augustin
Telefon 02241 / 210 71 - Fax 02241 / 292 41
www.stiftung-verbundenheit.de
info@stiftung-verbundenheit.de
Spendenkonto:
VR-Bank Bayreuth
Kontonummer: 5021 456
BLZ: 7739 0000
Inhalt 10
Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland - 2009