Dr. Oliver Junk und Dr. Horst Wiesent zum neuen Vorsitzenden und neuen Schatzmeister gewählt

02.11.2015

Unter der Leitung des Stiftungsratsvorsitzenden Hartmut Koschyk MdB tagte in Berlin Rat und Vorstand der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“. Zum Nachfolger des bisherigen Vorsitzender Dr. Kay Lindemann und Schatzmeister Gerhard Müller hat der Stiftungsrat den Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Dr. Oliver Junk, zum neuen Vorsitzenden und den geschäftsführenden Gesellschafter der SeniVita Sozial gGmbH mit Sitz in Bayreuth, Dr. Horst Wiesent, zum neuen Schatzmeister gewählt.

An der Sitzung nahm auch die Schatzmeisterin des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Frau Ilona Mosler-Biadacz, teil.

Die „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ wurde vom saarländischen Unternehmer Dr. jur. Kurt Linster im Jahre 2004 errichtet. Die Stiftung fördert Maßnahmen, die dem Erhalt der deutschen Sprache und Kultur sowie der Völkerverständigung dienen. Es werden unter anderem der Jugend-, Schüler-, und Studentenaustausch gefördert, Kongresse, Vortragsveranstaltungen und Seminare durchgeführt und Kulturprojekte deutschsprachiger Medien im Ausland gefördert. Auch werden deutsche Schulen und Kindergärten im Ausland finanziell unterstützt und humanitäre Hilfe für bedürftige Deutsche im Ausland geleistet.

Vorstandsmitglied Daniel Walther, der neu gewählte Stiftungsvorsitzende Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, der bisherige Schatzmeister Gerhard Müller, der  neue gewählte Schatzmeister geschäftsführender Gesellschafter Dr. Horst Wiesent, Stiftungsratsvorsitzender Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB und die Schatzmeisterin des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Frau Ilona Mosler-Biadacz 
Vorstandsmitglied Daniel Walther, der neu gewählte Stiftungsvorsitzende Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, der bisherige Schatzmeister Gerhard Müller, der neue gewählte Schatzmeister geschäftsführender Gesellschafter Dr. Horst Wiesent, Stiftungsratsvorsitzender Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB und die Schatzmeisterin des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Frau Ilona Mosler-Biadacz

Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Dr. Horst Wiesent erklärten, dass Sie gerne für das Amt des Vorsitzenden und des Schatzmeisters der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ zur Verfügung stehen, die auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken kann: So unterstützt die Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“, beispielsweise die Instandsetzung des Pfarrhauses in Wurmloch in Siebenbürgen, um dieses als Jugendbildungs- und Begegnungsstätte zu beleben. Nach der Instandsetzung dieses kulturellen Kleinods sollen das Pfarrhaus auch verschiedene Institutionen, mit denen die Kirche eng in Verbindung steht, für Fortbildungen nutzen können. So etwa das Deutsche Forum und die Deutschen Schulen aus Mediasch, die „Hermann Oberth“- Schule und das „Stephan Ludwig Roth“- Gymnasium. Im September vergangenen Jahres übergab Stiftungsratsvorsitzender Koschyk in Wurmloch persönlich einen Scheck der Stiftung in Höhe von 10.000 Euro zur Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen. Im kommenden Jahr 2016 sollen die Arbeiten zur Sanierung des Pfarrhauses Wurmloch auch mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Verbundenheit zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.

Unter der Schirmherrschaft des Stiftungsratsvorsitzenden Hartmut Koschyk MdB fand im vergangenen Jahr in der Landesvertretung des Freistaates Sachsen in Berlin die Preisverleihung des Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerbs der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“, der Deutschen Gesellschaft e. V. und des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. statt. Weltweit wurden junge Menschen dazu aufgerufen, sich unter der Titelzeile „Schläft ein Lied in allen Dingen“ des bekannten deutschen Dichters der Romantik Joseph von Eichendorff in einer deutschsprachigen Erzählung mit ihrem Umfeld auseinanderzusetzen. Die Erzählung sollte Berührungspunkte zu Deutschland oder zur deutschen Kultur behandeln. Teilnehmen konnten außerhalb des deutschsprachigen Raums lebende junge Menschen bis 30 Jahre, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

Im Rahmen der zurückliegenden Bundestagswahl im Jahr 2013 informierte die Stiftung Verbundenheit hingegen in einer Informationskampagne die im Ausland lebenden Deutschen verstärkt über ihre Möglichkeiten zur Teilnahme an der Bundestagswahl. Auf Anregung der Stiftung Verbundenheit und auf Initiative von Christoph Lanz, Multimediadirektor GLOBAL bei der Deutschen Welle, hatte die Deutsche Welle einen Filmbeitrag erstellt, um über Möglichkeiten zur Teilnahme an der Bundestagswahl zu informieren.

Bereits im Jahr 2002 hat die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gemeinsam mit dem Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) und der Internationalen Medienhilfe (IMH) ein „Handbuch der deutschsprachigen Presse im Ausland“ erstellt. Deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften erscheinen nicht nur in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz. Für Touristen, international agierende Geschäftsleute, Sprachschüler, Germanistik-Studenten und andere Personengruppen werden in fast allen Regionen der Welt deutschsprachige Medien produziert. Vor der Herausgabe des Handbuches erhielten Interessierte nur sehr schwer einen Überblick über die vielfältige deutschsprachige Presseszene im Ausland. Das neue Informations- und Nachschlagewerk füllt diese Lücke als Standardwerk.

Im Rahmen des Deutsch-Ungarischen Forums im Jahr 2012 hatte die ungarische Botschaft gemeinsam mit der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und dem Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland das Ensemble der „Deutschen Bühne Ungarn“ in der südungarischen Stadt Szekszárd nach Berlin eingeladen, um im Berliner Admiralspalast das Stück über das Leben von Raoul Wallenberg aufzuführen. Zu den wichtigsten Aufgaben der Deutschen Bühne Ungarn gehören die Pflege und Vermittlung der deutschen Sprache, aber auch die Bewahrung der kulturellen Werte der mehr als 200.000 Ungarndeutschen.

In der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin wurde zudem im Jahr 2012 durch Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert MdB in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft erstmals der Medienpreis „Dialog für Deutschland” der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ vergeben. Der Preis würdigt herausragende deutschsprachige Druckmedien im Ausland in Form von Tages-, Wochen- oder Monatszeitungen, die einen wertvollen Beitrag zur Pflege deutscher Kultur und Sprache im Ausland leisten. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Mit dem ersten Medienpreis „Dialog für Deutschland“ hat die Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ die in Buenos Aires erscheinende Wochenzeitung „Argentinisches Tageblatt“ ausgezeichnet.

Der Stiftungsrat hat den Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Dr. Oliver Junk, zum neuen Vorsitzenden der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gewählt 
Der Stiftungsrat hat den Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Dr. Oliver Junk, zum neuen Vorsitzenden der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gewählt
Der Stiftungsrat hat den geschäftsführenden Gesellschafter der SeniVita Sozial gGmbH mit Sitz in Bayreuth, Dr. Horst Wiesent, zum neuen Scahtzmeister der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gewählt 
Der Stiftungsrat hat den geschäftsführenden Gesellschafter der SeniVita Sozial gGmbH mit Sitz in Bayreuth, Dr. Horst Wiesent, zum neuen Scahtzmeister der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gewählt
 

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