Gemeinsamer Aktionsplan im Rahmen der Initiative #JungesNetzwerk mit der Stiftung „Manos Verdes“ und der Deutschen Botschaft

18.09.2019

Die von der Stiftung Verbundenheit und der F.A.A.G. ins Leben gerufene Initiative #JungesNetzwerk hat mit der Deutschen Botschaft und der deutsch-argentinischen Stiftung „Manos Verdes“ einen gemeinsamen Aktionsplan erarbeitet. Am 17. September trafen sich der Projektleiter, Dr. Marco Just Quiles, und sein Organisationsteam mit der Kulturreferentin der deutschen Botschaft, Maja Dimitroff, und der Geschäftsführerin der Stiftung „Manos Verdes“, Verena Böhme, in der deutschen Botschaft in Buenos Aires. Der Aktionsplan sieht zum einen eine Folgeveranstaltung des ersten Deutsch-Argentinischen Jugendkongresses im November 2019 in Buenos Aires vor. Zum anderen soll das Umweltengagement der zahlreichen deutsch-argentinischen Vereine ab 2020 durch ein neues Umweltzertifikat gewürdigt werden. Vorgesehen ist ebenfalls die Installation von mobilen Messstationen („senseBox“) zur Erfassung von Umweltdaten in verschiedenen Lokalitäten.

Der Leiter des Argentinien-Projekts der Stiftung Verbundenheit, Dr. Marco Just Quiles, die Geschäftsführerin der Stiftung „Manos Verdes“, Verena Böhme, die Projektmitarbeiterin der Stiftung Verbundenheit in Argentinien, Natalia Gendelman, Kulturreferentin der Deutschen Botschaft, Maja Dimitroff,  und die F.A.A.G. – Berater und Organisationsmitglieder der Initiative #JungesNetzwerk, Gabriel Podevils und Sebastian Schulz.
Der Leiter des Argentinien-Projekts der Stiftung Verbundenheit, Dr. Marco Just Quiles, die Geschäftsführerin der Stiftung „Manos Verdes“, Verena Böhme, die Projektmitarbeiterin der Stiftung Verbundenheit in Argentinien, Natalia Gendelman, Kulturreferentin der Deutschen Botschaft, Maja Dimitroff, und die F.A.A.G. – Berater und Organisationsmitglieder der Initiative #JungesNetzwerk, Gabriel Podevils und Sebastian Schulz.

Sowohl die deutschen Botschaft als auch „Manos Verdes“ waren schon beim Gründungstreffen der Initiative #JungesNetzwerk auf dem ersten Deutsch-Argentinischen Jugendkongress in Rosario anwesend. Unter den Teilnehmern konnte ein großes Interesse für den Umweltschutz ausgemacht werden. Aus diesem Grund arbeitet das Netzwerk an konkreten Maßnahmen, die in diesem und im kommenden Jahr umgesetzt werden sollen. Für November 2019 ist eine Folgeveranstaltung des Jugendkongress in Buenos Aires geplant. Dafür sollen Mitglieder des Netzwerkes aus ganz Argentinien nach Buenos Aires eingeladen werden, wobei bei der Kandidatenauswahl denjenigen ausgewählt werden, die bereits eigene Projekte zur Förderung der deutschen Sprache und Kultur entwickelt haben. Sie werden auf dem eintägigen Kongress eine Fortbildung in Projektmanagement und Projektfinanzierung sowie weitere Anregungen zu möglichen Kulturprojekten erhalten. Dafür wird eine Podiumsdiskussion und ein Workshop zum Thema "Aktuelles Deutschlandbild… Was ist das?“ veranstaltet. Neben der deutschen Botschaft sollen dafür weitere deutsche Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kulturpolitik in Argentinien eingeladen werden. Die Veranstaltung soll die Mitgliedern von #JungesNetzwerk in der Entwicklung ihrer eigenen lokalen Projekten unterstützen.

Arbeitstreffen in der deutschen Botschaft in Buenos Aires 
Arbeitstreffen in der deutschen Botschaft in Buenos Aires

Um das Umweltschutzengagement innerhalb der deutsch-argentinischen Community zu verstärken, beinhaltet der erarbeitet Aktionsplan weitere konkrete Projektideen. Eine für das nächste Jahr geplante Maßnahme ist das Projekt "senseBox 2020". Zahlreichen deutsch-argentinische Vereine sollen durch die Installation von mobilen Stationen zur Messung der Luftqualität einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die senseBox wurden vom Institut für Geoinformatik der Universität Münster in Deutschland entwickelt und ermöglicht die kostengünstige Erfassung von Umweltdaten. Im Jahr 2017 konnte „Manos Verdes“ mit Unterstützung der deutschen Botschaft die ersten Messstationen im Großraum Buenos Aires aufstellen. Allerdings herrscht besonders in den argentinischen Provinzen ein akuter Mangel an Umweltdaten. Deswegen hat die Einbindung der Vereine, die vor allem im Landesinneren ein aktives Netzwerk bilden, ein großes Potential mit nationaler Relevanz. Der Argentinische Staat hat sich im Rahmen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen dazu verpflichtet, die Datenerfassung im Umweltbereich zu verbessern. Das Projekt "senseBox 2020" soll von Unternehmen mitfinanziert werden. Für die Installation, Bedienung und Datenverarbeitung der senseBox sollen die Mitglieder des #JungesNetzwerkes geschult werden und den teilnehmenden Vereinen behilflich sein.

Verena Böhme stellt das gemeinsam mit der Stiftung Verbundenheit und der F.A.A.G. geplante "senseBox 2020"-Projekt vor
Verena Böhme stellt das gemeinsam mit der Stiftung Verbundenheit und der F.A.A.G. geplante "senseBox 2020"-Projekt vor

Im Rahmen dieses Projekts und ebenfalls in Zusammenarbeit mit „Manos Verdes“ soll zur Förderung des Umweltengagements der deutsch-argentinischen Vereine zudem ein Zertifikat für „umweltfreundliche Vereine" entwickelt werden. Dies könnte für die Vereine zugleich von Vorteil sein, da sie somit ihre Chancen erhöhen, in Corporate Social Responsibility- Programme von Firmen aufgenommen zu werden. Für die Evaluierung der Zertifizierungsindikatoren werden auch die Mitglieder von #JungesNetzwerk einbezogen.

Der gemeinsame Aktionsplan zeigt das Potential der deutsch-argentinischen Vereine, die zukünftig mit Untertsützung der Stiftung Verbundenheit nicht nur zu strategischen Partnern in der Auswärtigen Kulturpolitik werden sollen, sondern auch als lokale Akteure zur sozio-ökologischen Entwicklung Argentiniens beitragen könnten.

Kontakt

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