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Datum
9.10.2026
Autor

Konstruktiver Austausch mit Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer im Bundeskanzleramt

Die Stiftung Verbundenheit ist mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Wolfram Weimer, zu einem ausführlichen Gespräch über die Rolle deutscher Minderheiten und deutschsprachiger Gemeinschaften weltweit zusammengekommen. Neben Staatsminister Weimer waren der Leiter des Leitungsstab Jesko von Samson und der Referatsleiterin „EU-Kulturpolitik und Internationales“, Dr. Luisa Braun vertreten.

Die Stiftung wurde vertreten durch den Ratsvorsitzenden Hartmut Koschyk, den Stiftungsvorsitzenden Dr. Oliver Junk, das Kuratoriumsmitglied Werner Sonne sowie die Geschäftsführer Dr. Marco Just Quiles und Sebastian Machnitzke.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die vielfältigen Aktivitäten der Stiftung Verbundenheit in den Bereichen Kultur, Sprache, Erinnerungskultur und internationale Vernetzung. Staatsminister Weimer zeigte großes Interesse an der Arbeit der Stiftung und würdigte insbesondere ihre kulturpolitischen Akzente. Dabei wurde auch die Arbeit des Internationalen Beirates Kunst, Kultur und Wissenschaft der Stiftung Verbundenheit mit seinen Expertinnen und Experten aus aller Welt hervorgehoben.

Besondere Anerkennung fand das Engagement der Stiftung in Israel. Staatsminister Weimer begrüßte die Aktivitäten der Stiftung und sagte seine Unterstützung für künftige Projekte zu. Darüber hinaus unterstrich er das Potenzial deutscher Minderheiten und deutschsprachiger Gemeinschaften als kulturelle Brückenbauer zwischen Deutschland und ihren jeweiligen Heimatländern. Auch die Förderung der deutschen Sprache im Ausland bewertete er als Aufgabe von strategischer Bedeutung und als wichtigen Bestandteil der deutschen internationalen Kulturpolitik.

Ratsvorsitzender Hartmut Koschyk stellte die Arbeit der Stiftung Verbundenheit in mittlerweile mehr als 35 Ländern vor. Er betonte das erhebliche Potenzial deutscher Minderheiten und deutschsprachiger Gemeinschaften für die internationale Kultur-, Bildungs- und Gesellschaftspolitik Deutschlands. Die Stiftung leiste dabei einen wichtigen Beitrag zur Pflege der deutschen Sprache, zur Bewahrung des kulturellen Erbes sowie zur Stärkung internationaler Partnerschaften und Netzwerke. Kuratoriumsmitglied Werner Sonne hob den Auftrag der Stiftung Verbundenheit hervor, die Verbindung zu den jungen Generationen etwa bei den deutschstämmigen Israelis „Jeckes“ in Israel zu stärken.

Beide Seiten vereinbarten, den begonnenen Dialog fortzusetzen und Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit zu prüfen. Die Stiftung Verbundenheit dankt Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer herzlich für das offene und konstruktive Gespräch.

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Bildnachweis: BKM / Chiara Lang

 

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