Mit einer Reihe von Gesprächen in Haifa und Tel Aviv hat die Stiftung Verbundenheit die finalen Planungen ihrer Aktivitäten in Israel für das Jahr 2027 aufgenommen. Im Rahmen einer einwöchigen Veranstaltungsagenda trafen sich Hauptgeschäftsführer Dr. Marco Just Quiles, Kuratoriumsmitglied und Israel-Beauftragter Werner Sonne sowie die Projektkoordinatorin für Israel, Frauke Berg, mit wichtigen Partnern.
In Haifa kamen die Vertreter der Stiftung mit Daniel Mahl und Dr. Irit Chen vom Haifa Center for German & European Studies zusammen. Dr. Chen leitet zudem das Archiv des Jeckes-Museums und ist Chefredakteurin der deutsch-israelischen Zeitung Yakinton. Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere neue Angebote für jüngere Generationen. Diskutiert wurden unter anderem Medien- und Bildungsprojekte, die deutsche Geschichte, Kultur und Identität auf zeitgemäße Weise vermitteln und den Austausch zwischen Deutschland und Israel stärken sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Reise waren Gespräche in TelAviv mit Dr. Nava Tsabari, Vorstandsmitglied des Irgun Olei Merkaz Europa. Dabei wurde ein Filmprojekt erörter. Zu diesem Vorhaben hatte die Stiftung Verbundenheit bereits kürzlich Gespräche mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in Berlin geführt.
In den kommenden Tagen wird die Stiftung Verbundenheit die Planungen im Rahmen einer Strategiekonferenz mit der Geschäftsstelle des Irgun fortsetzen. Vorgesehen sind dabei auch Gespräche mit dem Vorsitzenden des Irgun, Yoram Danziger. Ziel ist es, die Zusammenarbeit weiter auszubauen und gemeinsame Projekte für das Jahr 2027 auf den Weg zu bringen.

Die Stiftung Verbundenheit unterstützt seit 2025 die Strukturen der deutschstämmigen Israelis „Jeckes“ in Israel. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vernetzung der Generationen, die Bewahrung des kulturellen Erbes sowie die Entwicklung innovativer Formate für Bildung, Erinnerungskultur und internationale Verständigung.





