
Mitglieder von #JungesNetzwerk Bolivien aus verschiedenen Regionen des Landes kamen zum 6. Nationalkongress in Santa Cruz de la Sierra zusammen. Die von der Stiftung Verbundenheit organisierte Veranstaltung für ihre Bürgerdiplomatie-Initiative diente der strategischen Weiterentwicklung des Netzwerks, dem Erfahrungsaustausch über erfolgreiche Projekte sowie der gemeinsamen Erarbeitung neuer Ansätze zur Förderung gesellschaftlichen Engagements in Bolivien und zur Stärkung der Verbindungen nach Deutschland.
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Den Kongress eröffnete Maya Medina, Nationale Koordinatorin von #JungesNetzwerk, mit einer Einführung in das Programm und der Vorstellung des Organisationsteams. Im Anschluss standen das gegenseitige Kennenlernen und die Vernetzung der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Durch eine interaktive Networking-Session unter der Leitung von Gabriel Podevils, Teamleiter Lateinamerika der Stiftung Verbundenheit, wurden bestehende Kontakte vertieft und neue Verbindungen angestoßen.


In seinem Vortrag erläuterte Jonas Löffler, TeamleiterLateinamerika der Stiftung Verbundenheit, die aktuelle Ausrichtung der Stiftungsowie die Perspektiven für die weitere Entwicklung von #JungesNetzwerk. Dabeibetonte er die wichtige Rolle junger Multiplikatorinnen und Multiplikatoren fürdie deutsch-lateinamerikanischen Beziehungen. Zugleich hob er die Möglichkeitenhervor, die sich durch die Nutzung der Kommunikationskanäle, internationalenKontakte und Partnerschaften der Stiftung Verbundenheit ergeben.#JungesNetzwerk bietet jungen Engagierten eine Plattform, um eigene Projekteumzusetzen, sich international zu vernetzen und im Sinne der Bürgerdiplomatienachhaltige Verbindungen zwischen ihren Heimatländern und Deutschlandaufzubauen. Dabei leistet das Netzwerk einen wichtigen Beitrag zugesellschaftlicher Teilhabe, interkulturellem Austausch und der Stärkungzivilgesellschaftlichen Engagements.
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Ein besonderer Höhepunkt des Vormittags war das Panel „Mein Projekt erfolgreich mit #JungesNetzwerk entwickeln“, das von Netzwerkmitglied Max Zabala (Oruro) moderiert wurde. Die Netzwerkmitglieder Bianca Vaca(Tarija), Rafael Choque (La Paz) und Roger Churata (Potosí) berichteten über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung eigener Initiativen und zeigten auf, wie die Unterstützung durch das Netzwerk zur erfolgreichen Entwicklung lokaler Projektebeitragen kann. Die Diskussion verdeutlichte die Vielfalt des Engagements innerhalb von #JungesNetzwerk und machte deutlich, wie lokale Initiativen zu einer stärkeren demokratischen Teilhabe und gesellschaftlichen Entwicklung beitragen.
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Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmerin einem Projektworkshop an neuen Ideen und Konzepten für zukünftige Aktivitäten. In Arbeitsgruppen wurden Projektansätze weiterentwickelt, Herausforderungen analysiert und konkrete Umsetzungsschritte erarbeitet. Die Ergebnisse wurden anschließend vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Der Workshop unterstrich den innovativen Charakter des Netzwerks und den hohen Gestaltungswillen seiner Mitglieder.
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Paola Heymert, Ehefrau des Honorarkonsuls der Bundesrepublik Deutschland in Santa Cruz, Jens Heymert, richtete im Namen des Deutschen Honorarkonsulats ein Grußwort an die Teilnehmenden. Dabei unterstrich sie die Bedeutung des deutsch-bolivianischen Austauschs und würdigte das Engagement der Mitglieder von #JungesNetzwerk.
Feierlicher Abschluss des Kongresses
Den feierlichen Höhepunkt des Kongresses bildete die Abschlussveranstaltung im Salón Cabildo des Hotels Los Tajibos. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie, Zivilgesellschaft und den Mitgliedsorganisationen des Netzwerks kamen zusammen, um die Ergebnisse des Kongresses zu würdigen. Netzwerkmitglied Bianca Vaca (Tarija) führte als Moderatorin durch den Abend.

In seiner Botschaft zum 6. Nationalkongress hob Jonas Löffler die positive Entwicklung von #JungesNetzwerk in Bolivien hervor und würdigte das außerordentliche Engagement seiner Mitglieder für die deutsch-bolivianischen Beziehungen. Besonders deutlich sei dies während des Kongresses geworden: Die hohe Motivation der Teilnehmenden, der intensive Austausch von Erfahrungen und Projektideen, das gemeinsame Werteverständnis sowie die zahlreichen neu geknüpften und vertieften Kontakte hätten eindrucksvoll die Dynamik des Netzwerks unterstrichen. Löffler betonte, dass gerade das Zusammenspiel von lokalem Engagement und internationaler Vernetzung die besondere Stärke von #JungesNetzwerk ausmache und einen wertvollen Beitrag zur Bürgerdiplomatie sowie zur nachhaltigen Verbindung zwischen Deutschland und Bolivien leiste.


Es folgten Worte von Álvaro Cazasola, Mitglied von #JungesNetzwerk und Abgeordneter des bolivianischen Nationalparlaments. Er betonte die Bedeutung freiwilligen Engagements und lokaler Projekte für die Entwicklung junger Menschen sowie die Chancen, die sich durch die Vernetzung mit Deutschland eröffnen. Am Beispiel seines persönlichen Werdegangs schilderteer, wie die Erfahrungen bei #JungesNetzwerk, die Übernahme von Verantwortung und der internationale Austausch ihn auf seine politische Laufbahn vorbereitet und zugleich eine enge Verbundenheit zu Deutschland geschaffen hätten. Damit sei das Netzwerk ein gelungenes Beispiel gelebter Bürgerdiplomatie mit konkreterlokaler Wirkung.


Weitere Grußworte richtete Carmen Delicia Antelo, Direktorin für Internationale Beziehungen der Autonomen Departementsregierung von SantaCruz, an die Teilnehmenden. Sie würdigte den Beitrag junger Menschen zur internationalen Zusammenarbeit und unterstrich die Bedeutung transnationaler Netzwerke wie #JungesNetzwerk für die regionale Entwicklung.

Maya Medina hob anschließend insbesondere die im Rahmen der Workshops entwickelten Projektideen sowie die aktive Mitwirkung der Netzwerkmitglieder hervor. Gemeinsam mit Jonas Löffler und Gabriel Podevils überreichte sie Auszeichnungen an engagierte Mitglieder und langjährige Partnerorganisationen. Mit den Ehrungen wurden herausragende Beiträge zur Entwicklung von #JungesNetzwerk sowie zur Förderung der deutsch-bolivianischen Beziehungen gewürdigt.
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Zum Abschluss des Kongresses dankte Gabriel Podevils, Teamleiter Lateinamerika der Stiftung Verbundenheit, allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Beim anschließenden Empfang nutzten die Gäste die Gelegenheit zum weiteren Austausch und zur Vertiefung bestehender Kontakte.
Der 6. Nationalkongress von #JungesNetzwerk Bolivienverdeutlichte einmal mehr, wie junge Menschen durch zivilgesellschaftliches Engagement, internationale Vernetzung und Bürgerdiplomatie konkrete Impulse für ihre Gesellschaft setzen und gleichzeitig nachhaltige Brücken zwischen Bolivien und Deutschland schaffen können. Zugleich wurde die große Verbundenheit der Netzwerkmitglieder mit Deutschland spürbar, die sich in ihrem ehrenamtlichen Engagement, ihrem Interesse am deutsch-bolivianischen Austausch sowie ihrem aktiven Einsatz für gemeinsame Projekte und gemeinsame Werte widerspiegelt. Der Kongress zeigte eindrucksvoll, dass aus persönlichen Begegnungen und gemeinsamen Erfahrungen langfristige Beziehungen entstehen, die den Dialogzwischen beiden Ländern nachhaltig stärken.




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