Beim Strategieseminar „Shaping the Future of the Jeckes“ in Tel Aviv vertieften die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und der Verband der Israelis mitteleuropäischer Herkunft (Irgun) ihre Zusammenarbeit zur Zukunftsgestaltung der Jeckes-Gemeinschaft in Israel. Vertreterinnen und Vertreter der vom Verband eingerichteten generationenübergreifenden „Influencer Groups“ aus verschiedenen Altersgruppen kamen zusammen, um über die zukünftige Entwicklung der Gemeinschaft und die stärkere Einbindung junger Menschen zu beraten. Ziel des Austauschs war es, erste Grundlagen für eine langfristige Jeckes-Jugendstrategie zu erarbeiten und den generationenübergreifenden Dialog innerhalb der Gemeinschaft zu fördern.
Im Rahmen des Seminars gaben Werner Sonne, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Verbundenheit, sowie Jonas Löffler, Teamleiter Deutschsprachige Gemeinschaften der Stiftung Verbundenheit, inhaltliche Impulse. Werner Sonne sprach über die gewachsene Partnerschaft zwischen der Stiftung Verbundenheit und den Jeckes sowie über deren besondere Rolle als zivilgesellschaftliche Brückenbauer zwischen Deutschland und Israel. Jonas Löffler stellte Erfahrungen aus der Bürgerdiplomatie-Initiative #JungesNetzwerk Lateinamerika vor und präsentierte erfolgreiche Beispiele der Jugendbeteiligung in deutschsprachigen Gemeinschaften weltweit. Im Mittelpunkt standen dabei das Konzept der Citizen Diplomacy, projektorientierte Beteiligungsformate und innovative Ansätze zur Gewinnung junger Engagierter.
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Seitens des Irgun leiteten Geschäftsführerin Leora Shoham-Peters und Projektkoordinatorin Shelly Hillel die Veranstaltung. In moderierten Diskussionsrunden erarbeiteten die Teilnehmenden generationenübergreifend Antworten auf zentrale Zukunftsfragen der Jeckes-Gemeinschaft. Im Mittelpunkt standen dabei die Rolle junger Menschen innerhalb des Verbands, neue Formen der Beteiligung sowie konkrete Ideen für innovative Projekte und zeitgemäße Ansätze der Erinnerungsarbeit.

Das Strategieseminar bildete den Auftakt eines längerfristigen Entwicklungsprozesses, dessen Ergebnisse beim jährlichen Planungskongress des Verbands vorgestellt werden sollen. Auf dieser Grundlage soll eine umfassende Jeckes-Jugendstrategie entstehen, die den Rahmen für zukünftige deutsch-israelische Projekte und Kooperationen bildet, den Zugang zu Fördermöglichkeiten erleichtert und die Rolle der Jeckes als wichtige gesellschaftliche Brücke zwischen Deutschland und Israel nachhaltig festigt.








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