Welche Rolle spielte der Hafen von Valparaíso für die deutsche Einwanderung nach Chile? In einem Videobeitrag sprechen Hartmut Clausse, Geschäftsführer des Deutsch-Chilenischen Bundes (DCB), und Dr. Marco Just Quiles, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Verbundenheit, über die Anfänge der deutschen Migration nach Chile.
Valparaíso war im 19. Jahrhundert einer der wichtigsten Ankunftshäfen für europäische Einwanderer. Viele der aus Deutschland kommenden Siedler erreichten hier erstmals chilenischen Boden, bevor sie weiter in den Süden des Landes – insbesondere in die Regionen Valdivia, Osorno und Llanquihue – zogen, wo die gezielte deutsche Ansiedlungspolitik der chilenischen Regierung neue Siedlungsgebiete eröffnete. Zugleich entwickelte sich in Valparaíso selbst eine bedeutende deutsch-chilenische Gemeinschaft, die das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben der Hafenstadt nachhaltig prägte.
Im Gespräch erläutern Clausse und Just Quiles die historischen Hintergründe dieser Einwanderung und ihre bis heute sichtbaren Spuren in der Stadt.





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