Datum
17.10.2023
Autor
Stiftung Verbundenheit

Stiftung Verbundenheit erstmals bei deutsch-österreichischen Gemeinschaften in Peru

Erstmals besuchten Mitarbeiter der Stiftung Verbundenheit deutsch-österreichische Gemeinschaften in Peru. Jan Wilms, Teamleiter der Stiftung Verbundenheit für Lateinamerika, und Gabriel Podevils, Sprecher der Bürgerdiplomatie-Initiative der Stiftung #JungesNetzwerk, reisten in die Berge Zentralperus, genauer gesagt nach Pozuzo, Oxapampa und Villa Rica. Diese Orte sind Zeugen einer bewegenden Geschichte, die im Jahre 1859 begann, als Pozuzo von Tirolern und Rheinländern gegründet wurde. In den nachfolgenden Generationen entstanden Oxapampa und Villa Rica. Die Bevölkerung dieser Region ist stolz auf ihre deutsch-österreichische Einwanderungsgeschichte, welche auf die Suche nach einer neuen Lebensgrundlage zurückführt und bemüht sich, die Kultur ihrer Vorfahren zu bewahren.

Das Rathaus von Pozuzo

Das Rathaus von Pozuzo

Pozuzo, mit seiner atemberaubenden Berglandschaft gelegen auf 800 Metern, ist bis heute weit entfernt von jeglichem Flughafen oder Schnellstraße. Die Reise von Wilms und Podevils begann daher im tropischen Pucallpa.

Weg nach Pozuzo durch atemberaubende Berglandschaften

Weg nach Pozuzo durch atemberaubende Berglandschaften

Angekommen an ihrem ersten Halt, in Codo del Pozuzo, stach ihnen das friedliche Zusammenleben zwischen den indigenen Yanesha, der indigenen Gemeinschaften aus dem Andenhochland sowie den deutsch-österreichischen Einwanderern positiv ins Auge, welches sich in den Monumenten der Hauptplätze der besuchten Ortschaften widerspiegelt. Dieses friedliche Miteinander ist ein inspirierendes Beispiel für kulturelle Vielfalt und Einheit; Werte die die Stiftung Verbundenheit mit ihrer Arbeit in der Welt zu stärken sucht.

Zusammenleben von indigenen Yanesha, indigenen Gemeinschaften aus dem Andenhochland sowie den deutsch-österreichischen Einwanderern

Zusammenleben von indigenen Yanesha, indigenen Gemeinschaften aus dem Andenhochland sowie
den deutsch-österreichischen Einwanderern

Diese Antrittsreise war von intensiven Arbeitstreffen geprägt, bei denen die Kollegen sich mit Stadtverwaltungen, Schulen, Tourismusbeauftragten, deutsch-österreichischen Kulturvereinen, Museumsdirektionen, deutschen Freiwilligen und der örtlichen Bevölkerung austauschten, um die Arbeit der Stiftung Verbundenheit mit deutschsprachigen und -stämmigen Gemeinschaften sowie das deutsch-lateinamerikanische Bürgerdiplomatie-Netzwerk #JungesNetzwerk vorzustellen.

Teilnehmende diverser Arbeitstreffen

Teilnehmende diverser Arbeitstreffen

Die Gespräche waren geprägt von Ideenaustausch und dem Streben nach lokalen Kooperationen sowie virtuellen Kooperationen mit Netzwerkmitgliedern und deutschen Gemeinschaften aus ganz Lateinamerika. Die Stiftung Verbundenheit setzt sich zum Ziel, das aktuelle Deutschlandbild den Akteuren vor Ort näherzubringen und die Verbindung zwischen den deutsch-österreichischen Gemeinschaften in Peru und dem #JungesNetzwerk zu stärken.

Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft in Pozuzo, Oxapampa und Villa Rica beeindruckte Podevils und Wilms. Die Menschen in diesen Gemeinden empfangen die Stiftungsmitarbeiter mit offenen Armen und waren bereit, gemeinsam an Projekten und Partnerschaften zu arbeiten, die die Verbundenheit zwischen Lateinamerika und Deutschland fördern.

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Herzlicher Dank gilt Herrn Wilfredo Laura Contreras, durch welchen als aktives Mitglied der deutsch-österreichischen Gemeinschaft Pozuzos die Anzahl und Qualität der Arbeitstreffen möglich war. Er begleitete die Kollegen auf ihrer Reise von Codo del Pozuzo bis Villa Rica.

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