Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 40 deutsch-argentinischen Institutionen aus dem gesamten Land kamen in Buenos Aires zum Jahreskongress der deutsch-argentinischen Gemeinschaft zusammen. Die Veranstaltung wurde von der Federación de Asociaciones Argentino-Germanas (FAAG) gemeinsam mit der Stiftung Verbundenheit organisiert und bot eine wichtige Plattform für Austausch, Vernetzung und die Entwicklung gemeinsamer Zukunftsperspektiven für die deutschsprachige Gemeinschaft in Argentinien.
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Nach der feierlichen Eröffnung im Deutschen Club von Buenos Aires stand der zweite Kongresstag ganz im Zeichen der Zusammenarbeit, der Projektentwicklung und der Diskussion zentraler Zukunftsfragen. In verschiedenen Formaten tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Herausforderungen und Chancen der Vereinsarbeit sowie über Möglichkeiten einer stärkeren Vernetzung innerhalb der Gemeinschaft aus.
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Zu Beginn des Kongresstages begrüßten der Hauptgeschäftsführer und Programmleiter Lateinamerika der Stiftung Verbundenheit, Dr. Marco Just Quiles, die Vizepräsidentin der FAAG, Victoria von Neufforge, sowie der Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Buenos Aires, Dr. Thomas Konrad, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Durch das Programm führte Gabriel Podevils, Teamleiter Lateinamerika der Stiftung Verbundenheit.

Im Rahmen einer erweiterten Vorstandssitzung der FAAG tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsvereine zunächst in regionalen Arbeitsgruppen über aktuelle Herausforderungen sowie Kooperationsmöglichkeiten aus. Im Anschluss leitete Liliana Frers einen Workshop zur internen und externen Kommunikation, der praxisnahe Impulse für die Arbeit der Vereine vermittelte.

Ein weiterer Höhepunkt war das interaktive Format „Welt Café – Transformation in Aktion“, das von Ulises Morel, Projektkoordinator für Lateinamerika der Stiftung Verbundenheit, moderiert wurde. In fünf thematischen Arbeitsgruppen zu den Bereichen Kultur, Sprache, Umwelt und Nachhaltigkeit, Gesellschaft und Pluralität präsentierten die Vereine ihre Projekte und erarbeiteten Ideen für neue gemeinsame Initiativen. Im Mittelpunkt standen dabei das ehrenamtliche Engagement, die stärkere Einbindung junger Menschen sowie die Weiterentwicklung der kulturellen Beziehungen zwischen Argentinien und Deutschland.

Großes Interesse fand zudem eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der neu gegründeten „Jungen FAAG“. Ana Kröhling, Felipe Murias, Elisabeth Malanchuck und Cynthia Ghiglione diskutierten über die Perspektiven der jüngeren Generation und die Frage, wie junge Menschen künftig noch stärker in die Arbeit der Vereine und des Dachverbandes eingebunden werden können. Die Gründung der Jungen FAAG in diesem Jahr wurde dabei als wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung des ehrenamtlichen Engagements innerhalb der Gemeinschaft hervorgehoben.

Mit Schlussworten von Dr. Marco Just Quiles und dem Präsidenten der FAAG, Germán Lehrke, endeten zwei intensive Tage des Austauschs, des Dialogs und der Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank galt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die aus verschiedenen Regionen Argentiniens angereist waren und mit ihrem Engagement maßgeblich zum Erfolg des Kongresses beigetragen haben.

Der Jahreskongress verdeutlichte einmal mehr die Vielfalt und Stärke der deutsch-argentinischen Gemeinschaft sowie den gemeinsamen Willen, die Zusammenarbeit über regionale Grenzen hinweg weiter auszubauen und die Zukunft der Gemeinschaft aktiv zu gestalten.
Der Kongress wurde mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern und für Heimat gefördert.





