
Auf Einladung der Deutschen Botschaft in Argentinien nahm die Stiftung Verbundenheit am Regionalseminar der Kulturreferentinnen und Kulturreferenten der deutschen Botschaften in Lateinamerika in Buenos Aires teil. Die Stiftung wurde durch Gabriel Podevils, Teamleiter Lateinamerika, vertreten. An dem Seminar nahmen die Leiterin der Abteilung Kultur und Gesellschaft im Auswärtigen Amt Christina Beinhoff, stellvertretender Leiter des Referats 602 für Auswärtige Kultur- und Gesellschaftspolitik Jens Wagner, sowie alle Kulturreferenten der deutschen Botschaften in Lateinamerika teil.
Ebenfalls eingeladen waren Hermann Lehrke, Präsident des Dachverbandes Deutsch-Argentinischer Vereinigungen (FAAG), Cristina Arheit-Zapp, Vorstandsmitglied der FAAG, Leiterin des Internationalen Beirates deutschsprachiger Vereinigungen und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Verbundenheit sowie Brigitte von der Fecht von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schulen (AGDS).

Im Rahmen eines Arbeitstreffens in der Deutschen Botschaft Buenos Aires stellte Gabriel Podevils die Arbeit der Stiftung Verbundenheit in Argentinien und Lateinamerika vor. Dabei berichtete er über die vielfältigen Projekte der Stiftung mit deutschsprachigen Gemeinschaften und deutschen Minderheiten sowie über die Bürgerdiplomatie-Initiative #JungesNetzwerk. Durch zahlreiche kulturelle, soziale und gesellschaftspolitische Projekte ist es in den vergangenen Jahren gelungen, insbesondere junge Menschen stärker in die Arbeit deutschsprachiger Institutionen einzubinden und den Austausch zwischen Deutschland und Lateinamerika nachhaltig zu fördern.
Christina Beinhoff betonte im Gespräch mit Podevils die wachsende Bedeutung von „Soft Power“ in einer internationalen Ordnung, die zunehmend von geopolitischem Wettbewerb, Desinformation und dem Ringen um globalen Einfluss geprägt ist. Kultureller Austausch, Bildungskooperationen, Wissenschaft und direkte Kontakte zwischen Menschen seien zentrale Instrumente, um Vertrauen aufzubauen und langfristige Partnerschaften zu stärken.
Die Arbeit der Stiftung Verbundenheit und ihrer Bürgerdiplomatie-Initiative #JungesNetzwerk knüpft unmittelbar an diese Ziele der Auswärtigen Kultur- und Gesellschaftspolitik an. Das Netzwerk engagierter junger Menschen aus Lateinamerika fördert den Dialog, die Zusammenarbeit und die Vernetzung mit Deutschland in Bereichen wie Kultur, Bildung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Im Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Auslandsvertretungen wurde deutlich, dass die Stiftung Verbundenheit heute ein wichtiger Partner deutscher Botschaften bei der Zusammenarbeit mit deutschsprachigen Gemeinschaften in Lateinamerika ist. Die langjährige Arbeit der Stiftung zur Förderung zivilgesellschaftlicher Kontakte, kultureller Kooperationen und nachhaltiger Netzwerke wurde von den Teilnehmenden ausdrücklich gewürdigt.
Die Stiftung Verbundenheit dankt der Deutschen Botschaft in Argentinien, insbesondere Botschafter Dieter Lamlé, für die Einladung und die Möglichkeit, ihre Arbeit im Kreis der Kulturverantwortlichen der deutschen Auslandsvertretungen sowie der Leitungsebene des Auswärtigen Amtes vorzustellen.




