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Datum
15.5.2026
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Stiftung Verbundenheit beruft Fachbeirat Kunst-Kultur-Wissenschaft

Die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland hat einen neuen Fachbeirat für Kunst, Kultur und Wissenschaft ins Leben gerufen und setzt damit einen weiteren strategischen Schwerpunkt zur Stärkung ihrer internationalen Arbeit. In mehr als 35 Ländern in Europa, den GUS-Staaten und Lateinamerika engagiert sich die Stiftung für deutsche Minderheiten und deutschsprachige Gemeinschaften. Mit dem neuen Gremium sollen künftig fachliche Expertise gebündelt, strategische Impulse entwickelt und konkrete Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Wissenschaft vorangetrieben werden.

Der Fachbeirat verfolgt das Ziel, die kreativen, wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Potenziale innerhalb dieser Gemeinschaften noch stärker sichtbar zu machen und sie nachhaltig mit Deutschland zu vernetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Kultur- und Wissenschaftsdiplomatie, der internationalen künstlerischen Zusammenarbeit sowie der Förderung des kulturellen Erbes deutscher Minderheiten weltweit. Ebenso wird dem Ausbau internationaler Netzwerke und der gezielten Förderung junger Nachwuchskräfte eine zentrale Bedeutung beigemessen. Die Mitglieder bringen hierfür vielfältige Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen und Disziplinen ein und stehen für eine lebendige, global vernetzte „Bürgerdiplomatie“, in der Kunst, Kultur und Wissenschaft als verbindende Kräfte wirken.

Zum Vorsitzenden des Fachbeirats wurde Vladimir Ham berufen. Als Vorsitzender des Rates der nationalen Minderheiten bei der kroatischen Regierung sowie als Intendant des Kroatischen Nationaltheaters in Osijek verfügt er über langjährige Erfahrung im internationalen Kultur- und Politikbereich und wird die Arbeit des Gremiums maßgeblich prägen.

Eine Übersicht aller Mitglieder des Fachbeirats Kunst–Kultur–Wissenschaft finden Sie hier.

Die Zusammensetzung des Fachbeirats unterstreicht den internationalen und interdisziplinären Anspruch der Stiftung. Zu den Mitgliedern zählen renommierte Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur wie die Dirigentin Susanne Leona Heigold, der Konzertpianist Ingmar Lazar, der Kalligraf Andreas Stoffels sowie die Geigerin Miriam Powroslo. Auch Vertreter bedeutender kultureller Institutionen und Netzwerke wie Walter Arno Erdmann von der Asociación Cultural Humboldt aus Venezuela, Paul Hansel von der Stiftung Kulturwerk Schlesien oder Edwin Warkentin vom Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte bringen ihre Expertise in die Arbeit ein.  

Auch im wissenschaftlichen Bereich ist der Fachbeirat hochkarätig und international breit aufgestellt. Ihm gehören unter anderem Prof. Dr. Helmut Altrichter, Emeritus für Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, sowie Prof. Dr. Manfred Kittel, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Regensburg, an. Mit Prof. Dr. Gesine Lenore Schiewer, Lehrstuhlinhaberin für Interkulturelle Germanistik an der Universität Bayreuth, und Prof. Dr. Edison Neira Palacio, Literaturwissenschaftler und Leiter der DaF-Abteilung an der Universidad de Antioquia in Kolumbien, sind weitere profilierte Stimmen der internationalen Germanistik und Kulturwissenschaft vertreten. Ergänzt wird dieses Spektrum durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Dr. Magdalena Lemańczyk, stellvertretende Direktorin für wissenschaftliche Angelegenheiten am Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften, sowie zahlreiche weitere Vertreter renommierter Hochschulen, Forschungszentren und kultureller Institutionen weltweit. In dieser Zusammensetzung bildet der Fachbeirat eine hervorragende Grundlage für eine fundierte, praxisnahe und zugleich zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Programmarbeit der Stiftung.

Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Hartmut Koschyk, unterstreicht die besondere Rolle des neuen Gremiums:

„Der Fachbeirat macht das enge Ineinandergreifen von Kunst, Kultur und Wissenschaft in unserer Arbeit sichtbar und erschließt diese wertvolle Synergie nachhaltig. Gerade in dieser Verbindung liegt ein großes Potenzial, neue Perspektiven zu eröffnen und nachhaltige Impulse zu setzen. Zugleich stärkt der Beirat die inhaltliche Weiterentwicklung unserer Stiftung und trägt dazu bei, unser internationales Wirken weiter auszubauen und zu vertiefen.“

Der Fachbeirat wird künftig in der Regel zweimal jährlich in digitaler oder hybrider Form tagen und dabei neue Impulse für die Arbeit der Stiftung entwickeln. Die vollständige Damit unterstreicht die Stiftung Verbundenheit ihren Anspruch, internationale kulturelle und wissenschaftliche Netzwerke gezielt auszubauen und die Rolle deutscher Minderheiten im globalen Austausch weiter zu stärken.

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