Im Rahmen eines Arbeitsbesuchs in Israel führte eine Delegation der Stiftung Verbundenheit Gespräche mit Vertretern der „Jeckes“ in Jerusalem sowie mit dem Leo-Baeck-Institut in Jerusalem. Die Stiftung wurde durch Geschäftsführer Dr. Marco Just Quiles, das Kuratoriumsmitglied und den Israel-Beauftragten Werner Sonne sowie die Projektkoordinatorin Frauke Berg vertreten.

Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenheims der Jeckes
Im Altenheim des Irgun der „Jeckes“ standen Gespräche mit Mitgliedern der Gemeinschaft im Mittelpunkt. Das Treffen diente zugleich der Vorbereitung der Förder- und Projektplanung für das Jahr 2027. Ziel ist es, die verschiedenen Generationen der Jeckes weiterhin aktiv in die Arbeit der Stiftung einzubeziehen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner berichteten über ihre Herkunft aus Deutschland, ihre Lebenswege sowie ihre Erfahrungen der Emigration nach Israel. Dabei wurde deutlich, dass viele von ihnen bis heute eine enge Verbindung zur deutschen Sprache und zu ihren Herkunftsregionen bewahrt haben.
Im weiteren Verlauf fand ein Austausch über die Zukunft der „Jeckes“ in Israel statt. Diskutiert wurden Möglichkeiten, jüngere Generationen stärker an die deutsche und mitteleuropäische Kulturgeschichte ihrer Familien heranzuführen und ihre Einbindung in bestehende Projekte zu fördern.

Gespräche mit dem Leo-Baeck-Institut
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch beim Leo-Baeck-Institut in Jerusalem. Nach einer gemeinsamen Podiumsdiskussion im August wurde der Austausch nun in einem Arbeitsgespräch mit dem Leiter des Instituts, Alexander Dubrau, fortgesetzt.
Im Mittelpunkt standen mögliche Kooperationsfelder, um die Geschichte und das kulturelle Erbe der Jeckes sowohl in Deutschland als auch in Israel stärker sichtbar zu machen. Darüber hinaus wurden gemeinsame Ansätze zur Förderung der deutsch-israelischen Beziehungen sowie zur Vermittlung deutsch-jüdischer Geschichte erörtert.
Die Gespräche verdeutlichten die vielfältigen Anknüpfungspunkte für eine zukünftige Zusammenarbeit. Als mögliche Partner wurden dabei insbesondere das Leo Baeck Institut, der Irgun Jeckes und die Stiftung Verbundenheit in den Blick genommen.
Mit dem Besuch in Jerusalem setzte die Stiftung Verbundenheit ihre langjährige Zusammenarbeit mit der deutschsprachigen Gemeinschaft der Jeckes fort und knüpfte zugleich an bestehende Kontakte im Bereich der deutsch-israelischen Kultur- und Erinnerungsarbeit an.





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