Der neue gewählte wissenschaftliche Leiter der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Prof. Dr. Manfred Kittel, hat das Berliner Büro der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland besucht. Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Stiftungsrates, Hartmut Koschyk wurde gemeinsame Schnittmengen in der Arbeit beider Stiftungen erörtert. Diese könnten z. B. in der Erforschung des Nachkriegsschicksals der deutschen Minderheiten während der Zeit der kommunistischen Diktaturen in deren Heimatländern sowie nach deren Überwindung bestehen. Auch die Auswanderung von Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Angehörigen deutscher Minderheiten nach Nord- und Südamerika wäre ein Forschungsfeld für beide Einrichtungen.
Prof. Kittel und Koschyk vereinbarten in einem engeren Austausch zu verbleiben. Beide Persönlichkeiten verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, vor allem während Prof. Kittels Amtszeit als Direktor der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ und Koschyks Amtszeit als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheitenrat.
Prof. Dr. Manfred Kittel und Hartmut Koschyk sind beide auch Träger des Menschenrechtspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft.




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