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Datum
24.4.2026
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Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen unterstützt gemeinsame Initiative der Stiftung Verbundenheit für eine Bundestagsresolution zur Anerkennung der Bedeutung der „Jeckes"

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat positiv auf den gemeinsamen Vorschlag einer Bundestagsresolution zur Anerkennung des Erbes der deutschsprachigen jüdischen Einwanderer in Israel – der sogenannten „Jeckes" – reagiert. Die Antwort der Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann ist ein ermutigendes Signal für das Engagement, das die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gemeinsam mit hochrangigen Persönlichkeiten vorantreibt.

Für die Initiative setzen sich der Ratsvorsitzende Hartmut Koschyk und der Vorsitzende Prof. Dr. Oliver Junk ein – gemeinsam mit dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, dem Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, MdB Stephan Mayer, sowie dem Journalisten und Kuratoriumsmitglied Werner Sonne.

In ihrem Antwortschreiben schreiben Dröge und Haßelmann:

„Das kulturelle und historische Erbe deutschsprachiger Jüdinnen und Juden ist ein unverzichtbarer Teil jüdischer Geschichte – in Israel ebenso wie weltweit. Die sog. ‚Jeckes' haben das gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Leben – nicht nur in Israel – entscheidend mitgeprägt und zugleich bedeutende Brücken zwischen Deutschland und Israel und der jüdischen Diaspora im Allgemeinen geprägt (…). Wir begrüßen sehr, dass dieses Thema von verschiedenen Seiten aufgegriffen wird und sehen darin eine wichtige Gelegenheit, die Erinnerungen an dieses Stück Geschichte, das vielerorts dem Vergessen anheimfällt, zu bewahren."

Die Stiftung Verbundenheit dankt den Fraktionsvorsitzenden für ihre aufmerksame und wertschätzende Rückmeldung.

Für die Stiftung Verbundenheit ist der Einsatz für eine offizielle Bundestagsresolution ein wichtiges kulturpolitisches Anliegen. Es geht um die Anerkennung und Sichtbarkeit einer Gemeinschaft, die das geistige, kulturelle und gesellschaftliche Leben Israels wie auch der jüdischen Diaspora maßgeblich geprägt hat. Eine formelle Anerkennung durch den Bundestag wäre zugleich ein Akt der Erinnerungsgerechtigkeit und ein kraftvolles Signal der Verbundenheit zwischen Deutschland und Israel – ein Brückenschlag von historischem Wert, der nur durch politisches Handeln auf höchster Ebene seine volle Wirkung entfalten kann.

Der Vorschlag einer Bundestagsresolution wurde parallel auch an die Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU und der SPD übermittelt. Entsprechende Rückmeldungen stehen derzeit noch aus.

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