In Villa General Belgrano in der Provinz Córdoba fand ein weiteres Sommertreffen der Stiftung Verbundenheit statt. Gemeinsam mit dem Deutschen Verein „Rosamunde“ von Villa General Belgrano brachte die Stiftung Verbundenheit Vertreterinnen und Vertreter deutscher Vereine sowie Mitglieder von ihrer Bürgerdiplomatie-Initiative #JungesNetzwerk zusammen. Ziel des Treffens war es, den Austausch innerhalb der deutschen Gemeinschaften zu fördern, bestehende Netzwerke zu stärken und gemeinsam Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln.

Die Veranstaltung begann mit der Eröffnung der Ausstellung „200 Jahre deutsche Einwanderung nach Argentinien“. Zur Eröffnung sprachen Kevin Wiedensee, Präsident des Deutschen Vereins von Villa General Belgrano, Vertreter der Stadtverwaltung sowie Gabriel Podevils, Teamleiter Lateinamerika der Stiftung Verbundenheit.
Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte der deutschen Einwanderung nach Argentinien und macht die vielfältigen Verbindungen sichtbar, die sich zwischen beiden Ländern über Generationen hinweg entwickelt haben. Gerade in Villa General Belgrano, das durch seine deutschsprachige Einwanderungsgeschichte geprägt ist, bot die Ausstellung einen passenden Rahmen für die Begegnung und den gemeinsamen Austausch.
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Im Anschluss hielt Gabriel Podevils den Vortrag „Die deutsche Einwanderung nach Argentinien: 200 Jahre Freundschaft. Eine solide Perspektive für die bilateralen Beziehungen“. Dabei ging er auf die Geschichte der deutschen Einwanderung nach Argentinien ein und zeigte auf, wie sich daraus über die vergangenen zwei Jahrhunderte vielfältige und nachhaltige Verbindungen zwischen Argentinien und Deutschland entwickelt haben.
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Ein weiterer Schwerpunkt des Sommertreffens lag auf dem Austausch über die Arbeit der deutschen Gemeinschaften vor Ort. Dabei wurden verschiedene Projekte und Erfahrungen vorgestellt, die gemeinsam von deutschen Vereinen und Mitgliedern von #JungesNetzwerk entwickelt und umgesetzt wurden. Die Beiträge machten deutlich, wie vielfältig das Engagement innerhalb der deutschen Gemeinschaften ist und welche Möglichkeiten sich durch eine stärkere Vernetzung ergeben. Zugleich wurden aktuelle Interessen und Herausforderungen der Vereine thematisiert und Möglichkeiten der Mitwirkung an der gemeinsamen Arbeit vorgestellt.
Für die Stiftung Verbundenheit bieten diese Begegnungen eine wichtige Grundlage, um die Anliegen der deutschen Gemeinschaften vor Ort besser kennenzulernen, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Impulse für gemeinsame Aktivitäten zu setzen. Der persönliche Austausch schafft dabei Raum, Erfahrungen miteinander zu teilen, gemeinsame Interessen zu identifizieren und neue Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln.
Zum Abschluss des Sommertreffens kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Diskussions- und Reflexionsrunde zusammen. Im Mittelpunkt standen Initiativen, Vorschläge und persönliche Erfahrungen aus der Vereinsarbeit. Gemeinsam wurden Perspektiven entwickelt, wie die Zusammenarbeit innerhalb der deutschen Gemeinschaften weiter gestärkt und insbesondere auch jüngere Generationen stärker eingebunden werden können.
Die Stiftung Verbundenheit bedankt sich herzlich beim Deutschen Verein „Rosamunde“, bei allen Beteiligten und insbesondere bei den engagierten Mitgliedern von #JungesNetzwerk für die Gastfreundschaft, den offenen Austausch und die wertvollen Impulse für die gemeinsame Arbeit.



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