Die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland veranstaltet vom 8. bis 11. Juni 2026 ihre diesjährige Jahrestagung der Stiftungsgremien in Berlin. Begleitet wird die Tagung von einem umfangreichen politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Rahmenprogramm. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltungswoche liegt auf den Beratungen der Stiftungsgremien. Zur Jahrestagung kommen die Mitglieder des Stiftungsrates, des Stiftungsvorstandes, des Kuratoriums sowie die Vorsitzenden der Fachbeiräte der Stiftung Verbundenheit zusammen. Ergänzt wird die Tagung durch die Teilnahme einer Delegation des Internationalen Beirates deutschsprachiger Gemeinschaften mit Vertreterinnen und Vertretern aus Argentinien, Chile, Bolivien, Venezuela, den USA, Südafrika und Israel.
Höhepunkt der Woche ist die Jahrestagung der Stiftungsgremien am 9. Juni 2026 im Deutschen Bundestag, die auf Einladung der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Andrea Lindholz, im Bundestag stattfindet. An der Jahrestagung nimmt auch die Delegation des Internationalen Beirates deutschsprachiger Gemeinschaften (IBDG) teil. Ihr gehören führende Vertreterinnen und Vertreter deutscher Vereine, Kulturorganisationen und Bildungseinrichtungen aus verschiedenen Weltregionen an, die sich vor Ort für den Erhalt der deutschen Sprache, Kultur und Identität engagieren und als wichtige Brückenbauer zwischen Deutschland und ihren Heimatländern wirken.
Begleitend sind politische Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der demokratischen Mitte vorgesehen, darunter mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Christoph De Vries MdB (CDU), der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Verbundenheit, Anette Kramme MdB (SPD), den Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch MdB (CDU), Martin Gerster MdB (SPD), Florian Oßner MdB (CSU), Marlene Schönberger MdB(Bündnis 90/Die Grünen) und dem Generalsekretär der Freien Demokratischen Partei (FDP), Martin Hagen. Im Mittelpunkt stehen die Förderung deutscher Minderheiten und deutschsprachiger Gemeinschaften, die Stärkung der deutschen Sprache im Ausland sowie Fragen der politischen Teilhabe von Auslandsdeutschen.
Darüber hinaus ist ein Austausch mit dem Vorstand des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen (WDA) vorgesehen. Die Stiftung Verbundenheit und der WDA streben eine engere Zusammenarbeit an, insbesondere im Bereich der Förderung der deutschen Sprache als Herkunfts- und Minderheitensprache sowie bei der Vernetzung deutscher Bildungsinstitutionen und Gemeinschaften im Ausland.
Im Rahmen der Jahrestagung der Stiftungsgremien am 9. Juni 2026 im Deutschen Bundestag werden mit allen Mitgliedern des Stiftungsrates, Stiftungsvorstandes, Stiftungskuratorium sowie den Leitern der Fachbeiräte der Stiftung Verbundenheit wichtige Weichenstellung für die Stiftungsarbeit in Osteuropa und den GUS-Staaten, Lateinamerika, USA, Israel und anderen Weltregionen gestellt. Unter anderem wird auch die Erklärung „Deutsch als Herkunfts- und Minderheitenmuttersprache im internationalen Raum stärken“ verabschiedet. Das Positionspapier fordert eine strategische Neubewertung der Sprachförderung für deutsche Minderheiten und deutschsprachige Gemeinschaften weltweit und setzt sich für ein wissenschaftlich fundiertes Gesamtkonzept der Bundesregierung ein.
Das Rahmenprogramm umfasst darüber hinaus mehrere öffentliche Veranstaltungen. Den Auftakt bildet die Eröffnung der Ausstellung „200 Jahre deutsche Einwanderung nach Argentinien“ in der Botschaft der Republik Argentinien. Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte und den Beitrag deutschsprachiger Einwanderinnen und Einwanderer zur Entwicklung Argentiniens. Zuvor wird am „San Martin“ Denkmal am Ibero-Amerikanischen-Institut gemeinsam mit der argentinischen Botschafterin I.E. Betina Pasquali de Fonseca ein Kranz niedergelegt.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Podiumsdiskussion „Jüdisches Kulturerbe weltweit als Auftrag für die deutschsprachige Gemeinschaft und Deutschland – Von Venezuela bis Israel“ am 11. Juni im Jüdischen Gemeindehaus Berlin. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Deutschland, Israel und Venezuela wird über die Bedeutung deutsch-jüdischer Kulturtraditionen, deren Bewahrung und die Verantwortung Deutschlands für dieses gemeinsame Erbe diskutiert.
Mit der Veranstaltungswoche unterstreicht die Stiftung Verbundenheit ihre Rolle als Brückenbauerin zwischen Deutschland und den weltweit mehr als 60 Millionen Menschen deutscher Herkunft oder kultureller Verbundenheit. Die Begegnungen in Berlin sollen dazu beitragen, die Anliegen deutschsprachiger Gemeinschaften stärker in Politik und Öffentlichkeit zu verankern und ihre Bedeutung für die internationale Vernetzung Deutschlands sichtbar zu machen.
Kontakt:
Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland
Poststraße 4–5
10178 Berlin





