Mit den Klick auf "Alle akzeptieren", sind Sie damit einverstanden, dass wir Cookies (auch von Drittanbietern) auf Ihrem Gerät speichern, um das Nutzererlebnis für Sie zu verbessern und für Marketingzwecke Ihre Seitennutzung aufzeichnen. Weiter Informationen finden Sie hier:
Datenschutzerklärung | Impressum
Datum
17.8.2026
Autor

Podcastprojekt über die Jeckes: Deutsch-jüdisches Lebenin Israel hörbar machen

Mit dem Podcastprojekt „Die Jeckes – Deutsch-jüdisches Leben in Israel“ arbeitet die Stiftung Verbundenheit derzeit an einem neuen Audioformat für ein deutschsprachiges Publikum. In sechs bis sieben Folgen soll die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Jeckes, Israelis mitteleuropäischer Herkunft, näher beleuchtet werden. Ziel des Podcasts ist es, ein besseres Verständnis für die historischen Wurzeln, den gesellschaftlichen Beitrag und die heutige Rolle der Jeckes in Israel zu vermitteln sowie ihre Bedeutung für die deutsch-israelischen Beziehungen sichtbar zu machen. Außerdem sollen in Kooperation mit dem Projektpartner Irgun (Verband der Israelis mitteleuropäischer Herkunft) Folgen auf Hebräisch entstehen.

Podcastaufnahme mit Devora Haberfeld, langjähriger Präsidentin des Verbands der Israelis mitteleuropäischer Herkunft (Irgun) und Angehöriger einer Jeckes-Familie.

Für die Produktion führte Jonas Löffler, Teamleiter Deutschsprachige Gemeinschaften der Stiftung Verbundenheit, während eines Aufenthalts in Israel Interviews mit insgesamt 14 Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern. Zu den Interviewgästen zählen Angehörige verschiedener Generationen der Jeckes-Gemeinschaft, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreter des Verbands der Israelis mitteleuropäischer Herkunft (Irgun) sowie weitere Persönlichkeiten aus Kultur, Gesellschaft und Forschung. Thematischreichen die geplanten Folgen von der Geschichte der deutsch-jüdischen Einwanderung nach Palästina und Israel über die Rolle der Jeckes in der israelischen Zivilgesellschaft bis hin zu Fragen von Erinnerungskultur und deutsch-israelischem Dialog.

Podcastaufnahme mit Jonas Löffler und  Dr. Irit Chen, Akademische Leiterin des Archivs der deutschsprachigen Juden in Israel am Haifa Center for German and European Studies sowie Herausgeberin des Irgun-Verbandsmagazins Yakint

Die journalistische Konzeption und Umsetzung des Formats stützt sich auf Löfflers professionelle Erfahrung als Hörfunkredakteur sowie auf seine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Audio- und Kommunikationsformaten im Masterstudium der Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation. Zusätzliche Impulse erhält das Projekt durch die Begleitung von Kuratoriumsmitglied Werner Sonne, einem der profiliertesten deutschen Auslandskorrespondenten. Seit den 1970er-Jahren reiste er rund 60-malnach Israel und berichtete über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Landes.

 

Podcastaufnahme mit Werner Sonne und Amos Schocken, Herausgeber der israelischen Tageszeitung Haaretz und Angehöriger einer deutsch-jüdischen Jeckes-Familie

 

Das Podcastprojekt entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Irgun. Neben den Aufnahmen für die deutschsprachige Reihe führte Jonas Löffler vor Ort auch in die Grundlagen professioneller Podcast-Aufnahmetechnik ein. Das Irgun-Team plant, die gewonnenen Kenntnisse für ein hebräischsprachiges Parallelprojekt zu nutzen, in dem Interviews zur Geschichte und Gegenwart der Jeckes aus israelischer Perspektive veröffentlicht werden sollen. Damit entstehen zwei komplementäre Formate, die dazu beitragen, das kulturelle Erbe und die gesellschaftliche Bedeutung der Jeckes sowohl im deutschsprachigen Raumals auch in Israel einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Unterstützen Sie die Stiftung Verbundenheit

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie ausgewählte humanitäre und kulturelle Stiftungsprojekte weltweit. Werden Sie Teil unseres Spenderkreises und erhalten Sie exklusive Einblicke und Angebote.
Unterstützer werden