Auf Einladung der Stiftung Verbundenheit kamen am 2. September 2026 Vertreterinnen und Vertreter der deutsch-uruguayischen Gemeinschaft sowie junge Menschen im Alpenländerverein Montevideo zu einem „Sommertreffen“ mit Projektwettbewerb zusammen. Die Veranstaltung bot Raum für Austausch, Vernetzung und neue Impulse für die Zukunft der deutsch-uruguayischen Gemeinschaft.
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Eröffnet wurde das Treffen durch Leticia Marquizo, Ansprechpartnerin der Stiftung Verbundenheit in Uruguay, Oliver Bench, Vorsitzender des Alpenländervereins, sowie Jonas Löffler, Teamleiter Lateinamerika der Stiftung Verbundenheit. In ihren Grußworten betonten sie die Bedeutung des generationsübergreifenden Engagements und der Zusammenarbeit innerhalb der deutschsprachigen Gemeinschaft in Uruguay. Löffler legte in seinem Vortrag zudem die Arbeit und Aktionsfelder der Stiftung Verbundenheit dar.
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Im Mittelpunkt des Abends stand ein Projektwettbewerb von #JungesNetzwerk Uruguay. Junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentierten innovative ehrenamtliche Mikroprojekte mit lokalem Bezug und Verbindungen zu Deutschland. Die Vorschläge wurden von einer Jury, bestehend aus Vertretern der Alumni-Organisation der Deutschen Schule Montevideo, des Alpenländervereins sowie der Stiftung Verbundenheit, bewertet. Fünf Projektideen wurden ausgezeichnet und mit Fördermitteln für ihre Umsetzung bedacht. Die prämierten Vorhaben aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur und Bildung verdeutlichen das große Engagement junger Menschen für die Entwicklung ihrer Gemeinschaften. Die geförderten Projekte sollen konkrete Impulse vor Ort in Uruguay setzen und zugleich den Austausch sowie die Verbundenheit mit der deutschen Sprache, Kultur und Gesellschaft stärken.
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Im Anschluss hielt Gabriel Podevils, Teamleiter der Stiftung Verbundenheit für Lateinamerika, einen Vortrag zur Struktur der deutschsprachigen Gemeinschaften in Lateinamerika, ihren gegenwärtigen Verbindungen zu Deutschland sowie zu den Chancen und Herausforderungen für Uruguay in diesem Kontext. Zudem stellte er die Arbeit von #JungesNetzwerk vor und verdeutlichte die Rolle dieser Bürgerdiplomatie-Initiative der Stiftung Verbundenheit als Plattform für internationale Vernetzung, gemeinsame Werte und den Austausch junger Menschen deutscher Herkunft sowie Deutschlandinteressierter.
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Ein weiterer Schwerpunkt seines Vortrags waren Überlegungen zur stärkeren organisatorischen Vernetzung der deutsch-uruguayischen Gemeinschaft. Podevils präsentierte Ideen für den Aufbau eines Verbands der deutsch-uruguayischen Vereine, der bestehende Organisationen enger miteinander verbinden, gemeinsame Interessen vertreten und die Sichtbarkeit der Gemeinschaft innerhalb Uruguays und gegenüber Deutschland stärken könnte.
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Beim anschließenden Empfang nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vertiefung bestehender Kontakte. Die Veranstaltung machte deutlich, dass die deutsch-uruguayische Gemeinschaft über ein großes Potenzial an Engagement, Ideen und Vernetzungsbereitschaft verfügt. Insbesondere die ausgezeichneten Jugendprojekte zeigten, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen und durch konkrete Initiativen gesellschaftliche Impulse setzen können.
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Mit dem Begegnungsabend in Montevideo setzte die Stiftung Verbundenheit ihre Arbeit zur Förderung der deutschsprachigen Gemeinschaften in Lateinamerika fort und unterstrich die Bedeutung von Vernetzung, Ehrenamt und Bürgerdiplomatie für die Zukunft der deutsch-uruguayischen Beziehungen.
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