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Datum
18.3.2026
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Stiftung Verbundenheit bei der Media Expo in Paraná: Kulturelles Erbe der Wolgadeutschen im Fokus

Die Media Expo im Casa Grande in Paraná, Provinz Entre Ríos, bot einen Raum für die Präsentation von Projekten, Publikationen und Initiativen, die sich mit der Geschichte und Kultur der Wolgadeutschen in Argentinien befassen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam organisiert von Riwwel gUG, der Stiftung Verbundenheit und Warum nicht Südamerika, mit Unterstützung des Casa Grande Paraná, der Municipalidad de Valle María und der Confederación Argentina de Colectividades.

Im Rahmen der Expo präsentierten Vertreter verschiedener Institutionen ihre Perspektiven. José Gareis, Präsident der Confederación Argentina de Colectividades, sprach über die Bedeutung der kulturellen Vielfalt in Argentinien. Leandro Jacobi, Direktor für institutionelle Beziehungen der Provinz Entre Ríos, betonte die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit für den Erhalt von Minderheitenkulturen. Gabriel Podevils, Teamleiter Lateinamerika der Stiftung Verbundenheit, berichtete über die Aktivitäten der Stiftung und deren Engagement für die Wolgadeutsche Gemeinschaft, während Nikita Heidt von Riwwel gUG die Initiativen der Organisation zur Förderung der Erinnerungskultur vorstellte. Ebenfalls anwesend war Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedler und nationale Minderheiten, gemeinsam mit einer Delegation, die verschiedene Orte in Argentinien besuchte, um den direkten Austausch mit den lokalen Gemeinschaften zu fördern.

Ein zentraler Programmpunkt war die Vorstellung der Ausstellung „Kulturelles Erbe der Wolgadeutschen in Argentinien“, initiiert von der Stiftung Verbundenheit in Kooperation mit dem Bayerischen Kulturzentrum der aus Russland stammenden Deutschen. Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte, Traditionen und den fortdauernden kulturellen Beitrag der Wolgadeutschen in Argentinien. Darüber hinaus wurden weitere Publikationen präsentiert, darunter ein Flyer zur Tour der Initiative „Warum nicht Südamerika“, die Dörfer der Wolgadeutschen in Argentinien besucht, sowie die „Brückenbauer Revista“, herausgegeben von Warum nicht Südamerika und Riwwel gUG, die sich der Dokumentation und Vermittlung der Wolgadeutschen Gemeinschaft widmet. Die Media Expo in Paraná bot damit einen umfassenden Einblick in die lebendige Kultur und das historische Erbe der Wolgadeutschen in Argentinien und unterstrich die Bedeutung des Austauschs zwischen lokalen Gemeinschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen und internationalen Partnern.

Die Stiftung Verbundenheit bedankt sich herzlich bei allen Partnern und Beteiligten für die gelungene Veranstaltung und die engagierte Zusammenarbeit, die diesen wichtigen Austausch erst möglich gemacht hat.

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