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Datum
19.2.2026
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Stiftung Verbundenheit beim Kulturabend „Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien‘“ in Schwabach

Der Musik- und Literaturabend „Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“ führte am 12. Februar 2026 zahlreiche Besucher ins Bürgerhaus Schwabach. Die Stiftung Verbundenheit präsentierte dort gemeinsam mit dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) die Banner-Ausstellung „Kulturerbe der Wolgadeutschen in Argentinien“, die Einblicke in Migration, Identität und kulturelle Traditionen wolgadeutscher Nachfahren bot und den Abend inhaltlich eindrucksvoll ergänzte.

v.l.n.r.: Jürgen Ramspeck (Leiter Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Schwabach), Waldemar Eisenbraun (Leiter BKDR), MdL Karl Freller (Direktor Stiftung Bayerische Gedenkstätten), Prof. Dr. Olga Litzenberger (wiss. Mitarbeiterin BKDR), Peter Reiß (Oberbürgermeister Schwabach), Jonas Löffler (Teamleiter Lateinamerika der Stiftung Verbundenheit)

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten der Schwabacher Oberbürgermeister Peter Reiß, Ricardo Moccero, Bürgermeister der argentinischen Partnerstadt Coronel Suárez, der per Videobotschaft zugeschaltet war, sowie Waldemar Eisenbraun, Leiter des BKDR, das Publikum. Musikalische Beiträge der Musikschule Coronel Suárez und der Musikschule Schwabach schufen dabei eine lebendige, transkulturelle Atmosphäre. Jürgen Ramspeck, Leiter des Bürgermeister- und Presseamts der Stadt Schwabach, führte als Moderator durch den Abend.

Vortrag von Prof. Dr. Olga Litzenberger

Im Zentrum des Programms stand die Buchvorstellung von Prof. Dr. Olga Litzenberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des BKDR, die ihr neues Werk „Kultur und Identität: Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“ präsentierte. Im Anschluss führten die BKDR-Vertreter die Gäste in einem virtuellen Rundgang durch historische wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien. Zudem wurde auf ein weiteres digitales Angebot des BKDR aufmerksam gemacht: den virtuellen Rundgang durch das Jakob-Riffel-Museum „Kulturerbe der Wolgadeutschen“ in Gualeguaychú (Argentinien), der unter https://bkdr.de/VRundgang/ar_Gualeguaychu/ öffentlich zugänglich ist und die Kulturgeschichte der wolgadeutschen Gemeinschaft multimedial erlebbar macht.

Podiumsdiskussion

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die moderierte Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Olga Litzenberger, BKDR-Leiter Waldemar Eisenbraun, MdL Karl Freller als ehrenamtlichem Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten sowie Jonas Löffler, Teamleiter Lateinamerika der Stiftung Verbundenheit. Löffler stellte die internationale Kultur und Netzwerkarbeit der Stiftung vor und zeigte die Kooperationen mit wolgadeutschen Gemeinden in Argentinien auf. Seine Ausführungen machten deutlich, wie wichtig zivilgesellschaftliche Partnerschaften und kulturelle Vermittlungsarbeit für ein lebendiges transatlantisches Miteinander sind.

Besucher betrachten die Bannerausstellung von Stiftung Verbundenheit und BKDR

Zum Ausklang kamen Gäste, lokale Akteure und Vertreter weiterer Organisationen, darunter das Centro Argentino de Franken, im Veranstaltungssaal zusammen, wo die Banner Ausstellung weitere Impulse für Gespräche bot. Begleitet von weiteren musikalischen Beiträgen endete ein Abend, der eindrucksvoll zeigte, wie Musik, Geschichte und persönliche Begegnungen Menschen über Kontinente hinweg miteinander verbinden.

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