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Datum
17.6.2026
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Stiftung Verbundenheit im Dialog mit der ungarndeutschen Gemeinschaft

Foto erstellt von Ludwig Grund

Im Rahmen einer Dienstreise nach Budapest besuchte Monika Ambach, Projektkoordinatorin der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, mehrere wichtige Institutionen der ungarndeutschen Gemeinschaft. Ziel der Reise war es, bestehende Kontakte zu pflegen, laufende Projekte zu begleiten und die Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Foto erstellt von Ludwig Grund

Ein zentraler Programmpunkt war der Besuch in der Geschäftsstelle der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, wo die Vertreterin der Stiftung Verbundenheit von der Vorsitzende, Ibolya Hock-Englender, empfangen wurde. Es wurde ein intensives Gespräch mit der Kulturreferentin Gabriella Jaszmann, Bildungsreferentin Monika Sax, Referentin Jessica Török-Marlok sowie dem Jugendreferenten Károly Radóczy über aktuelle Vorhaben und Prozesse im Rahmen der Fördermaßnahmen des Bundesinnenministeriums geführt, bei denen die Stiftung Verbundenheit die LdU als Mittler begleitet bzw. berät. Auch zukünftige Pläne wurden eingehend behandelt.

Foto erstellt von Ludwig Grund

Im Rahmen der Reise hatte Projektkoordinatorin Ambach auch die Möglichkeit dem parlamentarischen Sprecher der Ungarndeutschen zum Amtsantritt zu gratulieren. Gregor Gallai vertritt die deutsche Nationalität in Ungarn seit Mai im ungarischen Parlament und leitet auch des Ausschusses für Nationalitäten. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Situation der Ungarndeutschen sowie Perspektiven für die weitere Förderung von Kultur- und Bildungsprojekten, aber auch die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ungarn wurde dabei angesprochen.  

Im Haus der Ungarndeutschen kam es zu einem Treffen mit dessen Leiter, Artur Beck, sowie Angelika Pfiszterer, der Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek. Vergangenes Jahr wurden für das HdU im Rahmen eines Förderprojekts des Bundesministeriums des Innern technische Geräte sowie Ausrüstungen für Ausstellungen angeschafft. SVmDA durfte das erfolgreiche Projekt von der Idee bis zur Umsetzung begleiten. Die Prüfung der Ausstattung bestätigte den erfolgreichen Abschluss dieser Investition und deren Nutzen für die Arbeit der Einrichtung.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war die Teilnahme an der Eröffnung der Ausstellung des Fotografen Károly Csorba. Auf die gemeinsame Einladung des Künstlers und des Zentrums eröffnete Monika Ambach die Ausstellungoffiziell.

Foto erstellt von Ludwig Grund

In ihrer Ansprache würdigte sie die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Bewahrung der Identität der deutschen Nationalität in Ungarn sowie die wichtige Rolle kultureller Begegnungen für den internationalen Austausch bzw. stellte das vielseitige Schaffen Csorbas vor.

In der Ausstellung, die bis Ende des Sommers im Otto-Heinek-Saal des HdU (Lendvay Straße 22, 1026 Budapest) zu sehen ist, sind eine Auswahl an Fotografien zum Thema Tanz und Natur sowie Momentaufnahmen aus dem Leben in dem ungarndeutschen Dorf, Kalas, zu sehen. In der kleinen Ortschaft renovierte der Fotograf mit seiner Frau das alte Lux-Haus, das einst im Besitz der Familie war. Dort eröffneten sie die Stallgalerie, in der alte Gegenstände, Möbel, Kleidungsstücke und Fotografien besichtigt werden können, die aber zugleich auch als Veranstaltungsort kultureller Programme dient. Im HdU wird auch diese wertvolle kulturvermittelnde Tätigkeit präsentiert, durch die ein kleiner Teil ungarndeutscher Geschichte lebendig wird.

Im Anschluss an die Vernissage ergaben sich viele Möglichkeiten interessante Gespräche über die Geschichte, Gegenwart und Zukunftsaussichten zu führen.

Die Dienstreise unterstrich die enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen und setzte wichtige Impulse für zukünftige gemeinsame Projekte im Bereich Kultur und Bildung der deutschen Gemeinschaft und der Stiftung Verbundenheit.

 

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