Vertreter der Stiftung Verbundenheit sind zu einem Arbeitsgespräch mit Dr. Volker Ullrich, Vizepräsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen mögliche Anknüpfungspunkte für eine künftige Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung.
Die Stiftung Verbundenheit betonte die Bedeutung einer stärkeren öffentlichen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den weltweit mehr als 60 Millionen Menschen, die deutschen Minderheiten oder deutschsprachigen Gemeinschaften angehören. Diese Gemeinschaften seien wichtige Brückenbauer zwischen Deutschland und ihren Heimatländern und verdienten eine stärkere Berücksichtigung in der politischen Bildungsarbeit.
Im Gespräch wurden verschiedene Kooperationsmöglichkeiten erörtert. Denkbar sind unter anderem gemeinsame Bildungsprojekte, Fachveranstaltungen, Publikationen sowie Formate zur Vermittlung von Wissen über die Geschichte, Gegenwart und Bedeutung deutscher Minderheiten und deutschsprachiger Gemeinschaften weltweit.
Der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Oliver Junk hob zudem die Bedeutung des Themas Wahlrecht für Auslandsdeutsche hervor. Die Stiftung Verbundenheit setzt sich seit der vergangenen Bundestagswahl dafür ein, die Hürden für die Beteiligung deutscher Staatsangehöriger im Ausland an Bundestagswahlen weiter abzubauen und die politischen Teilhabemöglichkeiten zu verbessern.
Der Ratsvorsitzende Hartmut Koschyk und der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Oliver Junk dankten Dr. Volker Ullrich sowie dem Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, Sönke Rix, für die Bereitschaft, den Austausch mit der Stiftung Verbundenheit zu intensivieren und gemeinsame Perspektiven für die politische Bildungsarbeit zu entwickeln.
An dem Gespräch nahmen außerdem der Hauptgeschäftsführer der Stiftung Verbundenheit, Dr. Marco Just Quiles, sowie Geschäftsführer Sebastian Machnitzke teil.





