Der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaftenin Polen (VdG) feiert in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen. Am 27. August1991 wurde der Verband in das Vereinsregister eingetragen. Seitdem hat er sichzur zentralen Organisation der deutschen Minderheit in Polen entwickelt undsetzt sich für den Erhalt und die Förderung von Sprache, Kultur und Identitätsowie für die Interessenvertretung der deutschen Minderheit ein. Mit Sitz inOppeln (Opole) ist der VdG heute Ansprechpartner für die deutsche und diepolnische Regierung in Fragen der Minderheitenpolitik und koordiniert dieArbeit zahlreicher Mitgliedsorganisationen im ganzen Land. Vorsitzender desVerbandes ist seit Mai 2022 Rafał Bartek, der auf Bernard Gaida folgte, welcherden VdG zuvor zwölf Jahre lang geleitet hatte.

Zum Jubiläum hat die Stiftung Verbundenheit mit denDeutschen im Ausland dem VdG herzlich gratuliert. Zwischen beidenOrganisationen besteht seit Langem eine enge Verbindung: Sie eint dasgemeinsame Anliegen, deutsche Minderheiten und deutschsprachige Gemeinschaftenzu stärken, ihre Interessen sichtbar zu machen und den Austausch über Grenzenhinweg zu fördern.
Das Jubiläum des VdG bietet Anlass, auf drei JahrzehnteVerbandsarbeit zurückzublicken, die die deutsche Minderheit in Polen maßgeblichgeprägt hat, von der Gründung mehrerer regionaler Gesellschaften nach dem Endedes kommunistischen Regimes bis zur heutigen Rolle als Dachorganisation mitHunderten Begegnungsstätten im ganzen Land.
Die Stiftung Verbundenheit dankt allen, die den Verband inden vergangenen 35 Jahren mit ihrem Engagement getragen und mitgestaltet haben,und freut sich auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit.




