Der Erzbischof von Bamberg, Herwig Gössl, hat Vertreter der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland im Bamberger Bischofshaus zu einem intensiven Gedankenaustausch empfangen. Anknüpfungspunkt war das humanitäre Engagement der Stiftung Verbundenheit in Transparpatien / Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und die Unterstützung der dort bis heute lebenden Nachfahren der sogenannten "Schönbornfranken".
Der Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Verbundenheit, Hartmut Koschyk, Stiftungsgeschäftsführer Sebastian Machnitzke und der Teamleiter für Mittel- und Osteuropa, Dominik Duda, gaben Erzbischof Gössl einen Überblick über den weltweiten Einsatz der Stiftung in über 30 Ländern der Welt zugunsten deutscher Minderheiten und deutschsprachiger Gemeinschaften.
Dabei arbeite die Stiftung Verbundenheit eng mit den beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland zusammen, die durch Monsignore Peter Lang, dem Leiter des Auslandssekretariats der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof Rolf Bareis der Evang.-Luth. Kirche in Georgien und dem südlichen Kaukasus im Kuratorium der Stiftung vertreten werden.

Die Stiftungsvertreter berichteten dem Bamberger Erzbischof über das alljährlich stattfindende „Bayreuther Fastenessen“, zu dem Kirchenvertreter der katholischen und evangelischen Kirche aus Heimatregionen deutscher Minderheiten eingeladen werden. So waren im vergangenen Jahr der katholische Bischof Mykola Luchok aus Mukatschewe und in diesem Jahr der evangelische Bischof Wojciech Pracki aus Kattowitz zu Gast. Erzbischof Gössl hatte Bischof Luchok aus Mukatschewe im vergangenen Jahr anlässlich des Erntedankfestes nach Bamberg zu einem gemeinsamen Gottesdienst und einen Gedankenaustausch eingeladen. Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) im Erzbistum Bamberg ist seit Jahrzehnten für die Schönbornfranken in Transkarpatien engagiert und arbeitet diesbezüglich mit der Stiftung Verbundenheit gut zusammen.
Die Seelsorge für die deutschen Minderheiten und deutschsprachigen Gemeinschaften in aller Welt sei für die Stiftung Verbundenheit ein wichtiges Anliegen. Koschyk, Machnitzke und Duda berichteten Erzbischof Gössl über sehr positive Entwicklungen in Polen, Tschechien, Rumänien, aber auch in Teilen Lateinamerikas.

Erzbischof Herwig Gössl dankte der Stiftung Verbundenheit für ihren humanitären Einsatz in der Ukraine sowie die Einbeziehung kirchlicher und seelsorgerischer Aspekte in die Stiftungsarbeit. Damit werde die von der Katholischen Kirche angestrebte weltkirchliche Verbundenheit sehr unterstützt. Die Bitte der Stiftung Verbundenheit, im Rahmen von Reisen in Länder mit deutschen Minderheiten und deutschsprachigen Gemeinschaften mit diesen in Kontakt zu treten, will Erzbischof Gössl gerne ins Auge fassen.
Die Stiftung Verbundenheit dankt dem Bamberger Erzbischof Herwig Gössl sehr herzlich für das intensive Gespräch und für die Bereitschaft, weiter im Austausch zu verbleiben.







