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Datum
16.4.2026
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Stiftung Verbundenheit bei der Deutschen Minderheit in Polen zur Prüfreise vor Ort

Mit Dominik Duda, Teamleiter für Mittel- und Osteuropa und Projektkoordinator für Polen, sowie Projektkoordinator Michael Kaczmarski war die Stiftung Verbundenheit in Oberschlesien vor Ort. Neben der Prüfung der Belege, Rechnungen, Verträge und der Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Antragsinhalte wurden im Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften (VdG) auch Gespräche über das laufende Förderjahr sowie aktuelle Geschehnisse und Herausforderungen in den einzelnen Arbeitsfeldern geführt.

Die Außenansicht des Gebäudes des Dachverbands der Deutschen Minderheit in Polen, dem VdG
Die neue Ausgabe des Monatsmagazins "Neues Wochenblatt.pl" der Deutschen Minderheit in Polen
Auch das Forschungszentrum der Deutschen Minderheit in Polen hat seinen Sitz in Polen und gibt jährlich mehrere wissenschaftliche Publikationen heraus.

Die Prüfung der großen Sammelanträge der Deutschen Minderheit aus dem Jahr 2025 wurde im Dachverband der Deutschen Minderheit, dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG), in Oppeln/Opole vorgenommen. Während dieser wurden die kulturellen und sprachlichen Projekte, die Projekte aus dem Bereich der Jugendarbeit und auch die Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Personal- und Betriebskosten geprüft. Mit den verantwortlichen Projektmitarbeitern im VdG konnten Dominik Duda und Michael Kaczmarski während und nach der Prüfung gute inhaltliche Gespräche führen, die die derzeitige Umsetzung der laufenden Projekte und Verbesserungen und Änderugen in den abgelaufenen Projekten des letzten Jahres geführt werden.

Der Besuch des Teamleiters Dominik Duda und des Projektkoordinators Michael Kaczmarski im Jugendzentrum der Deutschen Minderheit und beim Bund der Jugend der Deutschen Minderheit (BJDM)

Während der Prüfreise konnten Dominik Duda und Michael Kaczmarski im Jugendzentrum mit den Mitarbeitern und Vertretern der Jugendorganisation der Deutschen Minderheit in Polen zu einem Arbeitsgespräch zusammentreffen. Dabei ging es um den aktuellen Stand der laufenden Projekte des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit (BJDM), eventuelle Änderungen in den Maßnahmen und derzeitige Herausforderungen in der Jugendarbeit. Thematisch wurden die Mitgliedergewinnung, die kommenden Vorstandswahlen und die Situation im Bereich der Jugendmedien besprochen. Auch das Suchen und Finden von neuen Projektideen im internationalen Bereich wurde erwähnt, da die Stiftung Verbundenheit über ein breites Netzwerk aller Minderheitenverbände verfügt. Der Jugendverband übergab den Vertretern der Stiftung Verbundenheit die Sammlung der bisher erschienenen Ausgaben des Jugendmagazins "Antidotum" für das Zeitschriftenarchiv der Fachbibliothek der Stiftung Verbundenheit in Bayreuth.

Das Stammtisch-Treffen des DFK Oppeln-Zentum

In den Tagen der Prüfung vor Ort konnten die Mitarbeiter der Stiftung Verbundenheit das Projekt des "Deutsch-Stammtisches" in Oppeln/Opole besuchen und Einblicke in die Spracharbeit außerhalb der Struturen, der Verbände und der Schulzeiten gewinnen. Menschen, die mit der Deutschen Minderheit verbunden sind, aus ihr kommen oder aber aus beruflichen Gründen in Oppeln/Opole und Umgebung sind und die deutsche Sprache im Alltag aufleben lassen möchten, sind beim Stammtisch, der vom DFK Oppeln-Zentrum organisiert wird, herzlich willkommen. Dieser Stammtisch findet einmal pro Monat statt und wird mit vorher vorbereiteten Fragen inhaltlich.

Die Stiftungsmitarbeiter konnten sich in Lubowitz / Lubowice einen Eindruck von der Arbeit vor Ort und den Bedingungen schaffen.

Für ein weiteres Gespräch konnten Dominik Duda und Michael Kaczmarski das Oberschlesische Eichendorff Bildungs- und Kulturzentrum (OEKBZ) besuchen und vor Ort in Lubowitz/Lubowice mit dem Vorsitzenden des Deutschen Freundschaftskreises in Schlesien (DFK), Martin Lippa, dem Manager für Kultur und Verwaltung Marcin Libera und der Managerin für Geschäftstätigkeit und Infrastruktur Daria Korczok des OEKBZ sprechen. Themen waren hier die derzeitige Projekttätigkeit und Auslastung des OEKBZ sowie die gelungene Einarbeitung der neuen Mitarbeiter vor Ort. Die Situation und Rolle des OEKBZ in der örtlichen Gemeinschaft, die Wichtigkeit des Standorts für die Kultur-, Jugend- und Bildungsarbeit innerhalb der Deutschen Minderheit sowie die Angebote auf dem Gelände des OEKBZ mit Voraussicht auf die Ende Oktober geplante Verleihung des von der Stiftung Verbundenheit mit Partnern erstmals ausgerufenen "Helmut-Sauer-Preises für Jugendverständigung in Schlesien" wurden ebenfalls erfolgreich erörtert. Besonders die in den letzten beiden Jahren erfolgreich durchgeführten Schullandheime konnten analysiert werden. Zur Sicherung der Qualität der Projektarbeit sowie Entwicklungsmöglichkeiten von Initiativen bestärkten alle Beteiligten, im Austausch zu bleiben.

Die Grabstätte der Familie von Eichendorff in Schlossnähe in Lubowitz
Die Ruine des Schlosses der Familie von Eichendorff in Lubowitz/Lubowice
Das Eichendorff-Zentrum, welches das Oberschlesische Eichendorff Kultur und Bildungszentrum enthält, in Lubowitz / Lubowice

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