Jonas Löffler, Teamleiter Lateinamerikader Stiftung Verbundenheit, nahm am BAYLAT-Forum „Mittelamerika und die spanischsprachige Karibik“ in der Orangerie Erlangen teil. Die vom Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) organisierte Veranstaltung brachte Diplomatie, Wissenschaft und Institutionen zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Kooperationsperspektiven in der Region zu diskutieren.

Das BAYLAT-Forum bot mit Vorträgen, Panels und Diskussionsrunden, unter anderem mit Botschaften und weiteren Diplomaten aus Costa Rica, Kuba, El Salvador und der Dominikanischen Republik, einen vielfältigen Rahmen für Austausch und Vernetzung. Die Stiftung Verbundenheit nutzte die Gelegenheit, um ihre Rolle als Brückenbauerin zwischen Gesellschaften und Regionen weiter zu stärken.
Im Mittelpunkt der Teilnahme der Stiftung standen zahlreiche Gespräche mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wissenschaft. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Bürgerdiplomatie-Initiative #JungesNetzwerk der Stiftung Verbundenheit. Diese wurde in den Gesprächen mit den anwesenden lateinamerikanischen Diplomatinnen und Diplomaten als innovativer Ansatz zur Förderung von Austausch, Engagement und Nachwuchsvernetzung vorgestellt und stieß auf großes Interesse. Löffler sprach unter anderem mit S.E. Antonio Lehmann Gutiérrez, Botschafter Costa Ricas in Deutschland, der selbst deutsche Wurzeln hat, sowie mit I.E. Florencia Eugenia Vilanova de von Oehsen, Botschafterin von El Salvador in Deutschland.
Wichtige Gespräche führte Löffler auch mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wissenschaft sowie mit dem Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT), einer Institution des Freistaats Bayern mit der die Stiftung Verbundenheit eine strategische Partnerschaft pflegt. Im Austausch mit der Geschäftsführerin Dr. Irma de Melo Reiners wurden bestehende Kooperationen im Projektjahr 2026 angesprochen und neue Ansätze der Zusammenarbeit diskutiert.
Auch der Dialog mit weiteren Akteuren der deutsch-lateinamerikanischen Zusammenarbeit spielte eine zentrale Rolle. So tauschte sich Löffler mit Dr. Luis Peña, Koordinator des Zentralinstituts für Lateinamerikastudien (ZILAS) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, über Möglichkeiten der wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Kooperation aus. Mit der deutsch-kolumbianischen Künstlerin Liliana Martinez wurden zudem Ideen diskutiert, wie sich das Interesse am Erlernen der deutschen Sprache in Kolumbien in Verbindung mit innovativen Kunstprojekten zwischen beiden Ländern stärken lässt.
Die Veranstaltung erwies sich damit als äußerst gelungene und konstruktive Austauschplattform, die wertvolle Impulse für die weitere Vernetzungsarbeit der Stiftung Verbundenheit in Lateinamerika lieferte.



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