Die Stiftung Verbundenheit ist zu einem ausführlichen Austausch mit Bundesbildungsministerin Dorothee Bär zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die internationale Arbeit der Stiftung in mehr als 30 Ländern sowie ihre Rolle als Kompetenzzentrum für deutsche Minderheiten und deutschsprachige Gemeinschaften.
„Berliner Erklärung“ zur deutschen Sprache überreicht
Im Rahmen des Treffens überreichte die Stiftung Verbundenheit der Bundesbildungsministerin die „Berliner Erklärung“ zur Rolle der deutschen Sprache als Minderheitenmuttersprache. Die Erklärung betont die Bedeutung des Deutschen nicht nur als Fremdsprache, sondern auch als Sprache familiärer Herkunft, kultureller Identität und historischer Verbundenheit für Millionen Menschen weltweit.
Neues Forschungsvorhaben vorgestellt
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war ein neues Forschungsprojekt der Stiftung Verbundenheit zum Thema „Deutsch als Minderheitenmuttersprache“. Das Vorhaben wurde vom stiftungseigenen Fachbeirat „Deutsche Sprache“ unter der Federführung des Kuratoriums- und Beiratsmitglieds Prof. Dr. Gesine Schiewer, Lehrstuhlinhaberin für Germanistik, entwickelt.
Mit dem Projekt sollen erstmals systematisch Daten, Herausforderungen und Potenziale deutschsprachiger Minderheiten- und Herkunftssprachgemeinschaften weltweit erfasst und wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Ziel ist es, langfristig fundierte Grundlagen für eine zukunftsorientierte deutsche Sprach- und Kulturpolitik zu schaffen.
Von Seiten der Stiftung Verbundenheit nahmen Hartmut Koschyk (Ratsvorsitzender), Prof. Dr. Oliver Jung (Stiftungsvorsitzender) sowie die Geschäftsführer Dr. Marco Just Quiles und Sebastian Machnitzke an dem Gespräch teil.
Die Stiftung Verbundenheit dankt Bundesbildungsministerin Dorothee Bär für den offenen und konstruktiven Austausch und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit zur Stärkung der deutschen Sprache und der deutschsprachigen Gemeinschaften weltweit.




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