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Datum
16.1.2026
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Vorsitzende des neuen Internationalen Beirates der Stiftung Verbundenheit zu Antrittsbesuchen im Deutschen Bundestag und im Bundesministerium des Innern

Die Vorsitzende des neu gegründeten Internationalen Beirates für deutschsprachige Gemeinschaften (IBDG) der Stiftung Verbundenheit, Frau Cristina Arheit-Zapp, absolvierte ihre Antrittsbesuche in Berlin. Begleitet wurde sie vom Ratsvorsitzenden der Stiftung Verbundenheit, Hartmut Koschyk, sowie vom Hauptgeschäftsführer Dr. Marco Just Quiles. Im Deutschen Bundestag wurde die Delegation vom Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Obmann des Unterausschusses für Auswärtige Kultur-und Bildungspolitik, empfangen. Stephan Mayer ist zugleich Ratsmitglied der Stiftung Verbundenheit und seit vielen Jahren ein engagierter Unterstützer der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik sowie der Arbeit mit deutschsprachigen Gemeinschaften weltweit.

Stephan Mayer begrüßte die Einberufung des Internationalen Beirates ausdrücklich und würdigte ihn als wichtigen Schritt, um den Anliegen der deutschsprachigen Gemeinschaften außerhalb Europas und der Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion eine stärkere politische und gesellschaftliche Stimme zu verleihen. Im Gespräch mit Frau Cristina Arheit-Zapp informierte er sich über die Ziele, Aufgaben und die Arbeitsweise des neuen Gremiums. Dabei unterstrich er die Bedeutung des Beirates als beratende Plattform, die wertvolle Impulse für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik sowie für die Auswärtige Kulturarbeit insgesamt geben könne.

Im Anschluss führte die Delegation Gespräche im Bundesministerium des Innern. Dort wurde Frau Cristina Arheit-Zapp, die zugleich Vorstandsmitglied des Dachverbandes deutsch-argentinischer Vereinigungen (FAAG) und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Verbundenheit ist, vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Dr. h. c. Bernd Fabritius, empfangen.

Auch Dr. Bernd Fabritius informierte sich über die Konzeption des Internationalen Beirates, den die Stiftung Verbundenheit Anfang dieses Jahres ins Leben gerufen hat. Mit dem IBDG schafft die Stiftung erstmals eine institutionelle Plattform für deutschsprachige Gemeinschaften außerhalb Europas und der Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. Ziel ist es, deren Sichtbarkeit in Deutschland zu stärken, ihre Anliegen zu bündeln und ihre Interessen gegenüber Politik, Gesellschaft und Institutionen wirksam zu vertreten.

Im Internationalen Beirat sind jeweils zwei Repräsentantinnen und Repräsentanten aus zwölf Ländern vertreten: Argentinien, Bolivien, Chile, Paraguay, Peru, Venezuela, Kolumbien, Uruguay, Südafrika, Namibia, Israel und den USA. Damit spiegelt der Beirat die große geografische und kulturelle Vielfalt der deutschsprachigen Gemeinschaften weltweit wider und ermöglicht einen direkten Austausch zwischen den Regionen und der Stiftung Verbundenheit.

Ein besonderer Schwerpunkt der Gespräche lag auf Lateinamerika und der dortigen Vereins- und Organisationslandschaft. Frau Cristina Arheit-Zapp stellte die Arbeit des Dachverbandes deutsch-argentinischer Vereinigungen FAAG vor, der bis zu 180 deutsch-argentinische Vereine vertritt. Seit nunmehr sechs Jahren arbeitet der FAAG in enger Abstimmung mit der Stiftung Verbundenheit an der Professionalisierung, Vernetzung und Stärkung der Vereine als wichtige Multiplikatoren der deutsch-argentinischen Kulturbeziehungen.

Hartmut Koschyk und Dr. Marco Just Quiles erläuterten, wie die Stiftungsarbeit der vergangenen sechs Jahre in Lateinamerika zu einer deutlich stärkeren Vernetzung geführt und erstmals eine kontinuierliche Betreuung zahlreicher Vereine durch eine Mittlerorganisation ermöglicht hat. Die Stiftung Verbundenheit ist heute in acht Ländern Lateinamerikas aktiv. Angesichts der Tatsache, dass mehr als acht Millionen Menschen deutscher Herkunft in Lateinamerika leben, kommt dem Kontinent eine herausragende Bedeutung für die internationale Arbeit der Stiftung zu. Diese Bedeutung spiegelt sich auch in der starken lateinamerikanischen Präsenz im Internationalen Beirat wider.

Sowohl im Bundestag als auch im Bundesministerium des Innern wurde deutlich, dass der Internationale Beirat für deutschsprachige Gemeinschaften ein zentrales Instrument zur Stärkung der Bürgerdiplomatie und der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik darstellt. Er verbindet die Erfahrungen und Perspektiven der Gemeinschaften vor Ort mit den politischen Entscheidungsprozessen in Deutschland.

Die Stiftung Verbundenheit dankt Stephan Mayer sowie Dr. Dr. h. c. Bernd Fabritius herzlich für die konstruktiven und vertrauensvollen Gespräche. Sie freut sich, im Auftrag des Bundesministeriums des Innern seit Beginn dieses Jahres ihre Arbeit in Lateinamerika, den USA und Israel weiter intensivieren zu können und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der weltweiten deutschsprachigen Gemeinschaften zu leisten.

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