Der Israel-Beauftragte der Stiftung Verbundenheit und Kuratoriumsmitglied Werner Sonne hat in einem Gespräch den Stiftungsratsvorsitzenden Hartmut Koschyk, die Kuratoriumsmitglieder Cristina Arheit-Zapp und Andrej Vesel über den Stand des Israel-Engagements informiert. Hauptgeschäftsführer und Projektleiter für Israel Dr. Marco Just Quiles berichtete über die geplanten Maßnahmen für 2026. Dabei berichtete Sonne auch über den erfolgreichen Besuch der „Jeckes“- Delegation im Dezember 2025, mit hochrangigen Gesprächen in Berlin u.a. mit Bundesbildungsministerin Karin Prien.
Dank des Engagements von Werner Sonne, der als bekannter Journalist, Buchautor und Israel-Experte, das Land seit Jahrzehnten kennt und bereist, hat die Stiftung Verbundenheit die Kooperation mit dem Dachverband der deutschstämmigen Israelis, sog. Jeckes, Vereinigung der Israelis mitteleuropäischer Herkunft, im Jahr 2024 die Israelaktivitäten aufgenommen. Seit 2025 fördert das Bundesministerium des Innern dieses Projekt, dass neben Dr. Just Quiles von Projektmanager Dor Glick umgesetzt wird.
Frau Arheit-Zapp, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Deutsch-Argentinischen Vereinigungen (FAAG) und Vorsitzende des neu gegründeten Beirates deutschsprachiger Gemeinschaften (IBDG), fördert in Argentinien die Zusammenarbeit zwischen deutschen Kulturvereinen und Organisationen der jüdischen Gemeinschaft, darunter viele deutschstämmige Juden. Die FAAG hat in Kooperation mit der Stiftung Verbundenheit viele Veranstaltungen in den vergangenen Jahren in Argentinien unterstützt, die die Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinschaft fördert, darunter eine landesweite „Stolperstein“-Ausstellung in Kooperation mit der Deutschen Botschaft Buenos Aires.
Kuratoriumsmitglied Andrej Vesel, Dirigent kroatischer Herkunft, hat in seiner musikalischen Laufbahn viele Schnittpunkte mit Musikerinnen und Musikern aus Israel sowie ebenfalls Musikprojekte in Israel und dem Westjordanland durchgeführt.
Die Kuratoriumsmitglieder Sonne, Arheit-Zapp und Vesel, Ratsvorsitzender Hartmut Koschyk und Hauptgeschäftsführer Dr. Marco Just Quiles vereinbarten im engen Austausch zu bleiben um Synergien und Schnittmengen für mögliche Projekte im Sinne der Zusammenarbeit deutscher Minderheiten, deutschsprachiger Gemeinschaften und jüdische Gemeinschaften auf verschiedenen Kontinenten zu fördern.





