Auf Einladung des Bundes derVertriebenen (BdV) nahm die Stiftung Verbundenheit am 5. September 2026 am zentralen Festakt zum Tag der Heimat in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin teil. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Leitwort „Bekenntnis und Verantwortung: Unser Kulturgut verbindet Europa“ und widmete sich der Bedeutung des kulturellen Erbes der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler sowie der deutschen Minderheiten als verbindendes Element in Europa.

Der Tag der Heimat zählt zu den wichtigsten Gedenk- und Dialogveranstaltungen des Bundes der Vertriebenen. Im Rahmen des Festakts kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie aus den Verbänden der Vertriebenen und deutschen Minderheiten zusammen, um über die Bedeutung von Erinnerung, kultureller Identität und europäischer Verantwortung ins Gespräch zu kommen. Zu den Mitwirkenden der Veranstaltung gehörten unter anderem der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Stephan Mayer MdB, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt MdB sowie der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem Leitgedanken, dass kulturelles Erbe nicht allein bewahrt, sondern auch als Grundlage für Verständigung, Versöhnung und den europäischen Zusammenhalt weiterentwickelt werden muss. Der Bund der Vertriebenen betonte dabei die Bedeutung von Sprache, Traditionen, Erinnerungen und kulturellen Zeugnissen als Bestandteil eines gemeinsamen europäischen Kulturerbes.

Für die Stiftung Verbundenheit bot die Teilnahme die Gelegenheit zum Austausch mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus dem Umfeld der deutschen Minderheiten, der Vertriebenenverbände sowie aus Politik und Gesellschaft. Die Veranstaltung setzte wichtige Impulse für die Stärkung des Bewusstseins für kulturelle Vielfalt, historische Verantwortung und grenzüberschreitende Verständigung in Europa. Themen, die auch im Mittelpunkt der Arbeit der Stiftung Verbundenheit stehen.



Die Stiftung Verbundenheit dankt dem Bund der Vertriebenen für die Einladung und die Möglichkeit zur Teilnahme an dieser bedeutenden Veranstaltung. Der Tag der Heimat 2026 hat erneut die Relevanz von Erinnerungskultur, kulturellem Erbe und europäischem Dialog für eine gemeinsame und friedliche Zukunft verdeutlicht.




